Paris hat mehr Sehenswürdigkeiten, als du in einer Reise unterbringen kannst – und genau das ist das Problem.
Ich lebe seit über 20 Jahren hier und mein wichtigster Tipp: Versuch nicht, alles abzuhaken.
Viele planen ihre Tage zu voll. 5 Sehenswürdigkeiten pro Tag, kaum Pausen, ständig unterwegs. Am Ende bleibt vor allem Stress – und wenig echte Eindrücke.
Denn Paris belohnt ein anderes Tempo.
Konzentrier dich auf ein oder zwei Highlights pro Tag und plane diese gut, am besten mit Tickets im Voraus. Lass danach bewusst Luft im Plan.
Gerade für diese Highlights lohnt es sich, frühzeitig zu prüfen, ob noch Tickets verfügbar sind – so kannst du deinen Tag entspannt planen.
👉 Verfügbarkeit für deine Reisedaten prüfen
Und danach reicht eine lockere dritte Aktivität völlig. Ein Spaziergang durch Montmartre oder durchs Marais funktioniert immer – ohne viel Planung, ohne Druck und ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen.
In dieser Liste zeige ich dir nicht nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Paris, sondern auch, welche sich wirklich lohnen – und wie du sie so kombinierst, dass du die Stadt genießt statt nur abzuhaken.

Wie viele Sehenswürdigkeiten pro Tag in Paris sinnvoll sind
Nach über 20 Jahren in Paris kann ich dir sagen: Weniger ist hier fast immer mehr.
Plane pro Tag ein bis zwei große Sehenswürdigkeiten, die du wirklich sehen willst. Zum Beispiel den Eiffelturm und eine Bootsfahrt auf der Seine am ersten Tag und den Louvre am zweiten Tag.
Diese solltest du unbedingt im Voraus planen und Tickets buchen. So vermeidest du lange Warteschlangen und gehst nicht das Risiko ein, vor Ort keine Tickets mehr zu bekommen – was gerade bei den beliebtesten Sehenswürdigkeiten schnell passiert.
Dazu passt eine dritte, entspannte Aktivität ohne festen Plan. Ein Spaziergang durch Montmartre oder durch das Marais gibt dir genau die Pausen, die du brauchst, um die Stadt wirklich zu erleben.
Wenn du versuchst, mehr unterzubringen, wird es schnell stressig, und genau das nimmt dir am Ende das, was Paris eigentlich besonders macht.
Oder wie Astrid Lindgren es so schön gesagt hat: „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“
Wenn du dir unsicher bist, wie du deine Tage konkret aufteilen sollst, schau dir meine fertigen Routen an:
→ Paris in 2 Tagen: Die perfekte Route
→ Paris in 3 Tagen: So planst du deine Sehenswürdigkeiten sinnvoll
Damit kannst du die Highlights direkt sinnvoll kombinieren, ohne lange selbst planen zu müssen.

Diese Sehenswürdigkeiten in Paris solltest du im Voraus buchen
Nicht alle Sehenswürdigkeiten brauchen Planung, aber einige solltest du dir unbedingt vorher sichern.
Gerade beim Eiffelturm, Louvre oder den Katakomben sind die Tickets oft sehr schnell ausverkauft. Wenn du spontan hingehst, stehst du entweder lange an oder kommst in den meisten Fällen gar nicht rein.
Für diese Highlights lohnt sich eine Vorab-Buchung:
- Eiffelturm
- Louvre
- Schloss Versailles
- Katakomben
- Sainte-Chapelle
- Musée d’Orsay
Wenn du dir unsicher bist, was für deine Reisedaten noch verfügbar ist, kannst du hier ganz einfach einen Überblick bekommen und direkt planen:
👉 Verfügbarkeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten prüfen & Tickets reservieren
16 Paris Sehenswürdigkeiten, die du gesehen haben musst
Jetzt kommen die Sehenswürdigkeiten, die in Paris am meisten besucht werden – aber ganz ehrlich: Nicht alle lohnen sich gleich.
Nach über 20 Jahren in der Stadt sage ich dir, welche Highlights du wirklich einplanen solltest und wo auch eine kurze Stippvisite völlig ausreicht.
Nutze die Liste am besten so, wie ich es dir oben gezeigt habe: Such dir pro Tag ein oder zwei dieser Sehenswürdigkeiten aus und plane sie bewusst.
Ich schreibe dir außerdem jeweils dazu, welche Sehenswürdigkeiten sich gut miteinander kombinieren lassen. So bekommst du einen sinnvollen Ablauf für deine Tage – ohne unnötige Wege oder Stress.
Dann wird aus einer langen Liste keine To-do-Liste, sondern eine richtig gute Paris-Reise.
Wenn du lieber eine fertige Tagesplanung möchtest, kannst du dir auch direkt meine Routen für 2 oder 3 Tage in Paris anschauen.
→ Paris in 2 Tagen: Die perfekte Route
→ Paris in 3 Tagen: So planst du deine Sehenswürdigkeiten sinnvoll
Dort siehst du genau, wie du die Sehenswürdigkeiten sinnvoll aufteilst – inklusive konkreter Abläufe für jeden Tag.

#1 Der Eiffelturm
→ Wenn du nur eine Sache im Voraus buchen willst, dann diese hier. Verfügbarkeit für deine Reisedaten prüfen
Der Eiffelturm ist die bekannteste Sehenswürdigkeit in Paris – und gleichzeitig eine der am meisten unterschätzten, wenn es um Planung geht.
Nach über 20 Jahren in Paris kann ich dir sagen: Das ist definitiv eine der Sehenswürdigkeiten, die du im Voraus buchen solltest.
Ich habe schon oft gesehen, dass Besucher spontan hingehen und dann entweder stundenlang anstehen oder gar nicht mehr hochkommen, weil die Tickets ausverkauft sind. Gerade in der Hauptsaison passiert das schneller, als man denkt.
Eine Freundin von mir war erst vor kurzem morgens am Eiffelturm und hätte nur noch Tickets für den späten Nachmittag bekommen. Das hätte ihre komplette Tagesplanung durcheinandergebracht – am Ende ist sie gar nicht hochgegangen.
Wenn du den Eiffelturm wirklich erleben willst, empfehle ich dir also dringend, ein Ticket mit festem Zeitfenster im Voraus zu buchen. Damit sparst du dir nicht nur Wartezeit, sondern kannst deinen Tag deutlich entspannter planen.
Gerade in der Hauptsaison sind die besten Zeitfenster oft schon Tage im Voraus ausgebucht
→ Verfügbarkeit prüfen & Tickets reservieren.
Plane für den Besuch am besten etwa 2 bis 3 Stunden ein und buche – wenn möglich – ein Ticket für den Morgen. So hast du den Eiffelturm gleich als erstes Highlight des Tages erledigt und vermeidest den größten Andrang.
Danach kannst du perfekt mit einer Bootsfahrt auf der Seine weitermachen. Das Praktische: Die meisten Tickets sind nicht an eine feste Uhrzeit gebunden. Wenn du also am Eiffelturm etwas länger brauchst oder schneller fertig bist, bringt das deinen Plan nicht durcheinander.

#2 Eine Bootsfahrt auf der Seine
→ Hier Verfügbarkeit für deine Reisedaten prüfen
Eine Bootsfahrt auf der Seine gehört für mich zu den entspanntesten und gleichzeitig schönsten Aktivitäten in Paris – und ist die perfekte Ergänzung zu den großen Sehenswürdigkeiten.
Nach so vielen Jahren in Paris mache ich das selbst immer wieder gerne, gerade wenn Besuch da ist. Vom Wasser aus bekommst du noch einmal eine ganz andere Perspektive auf die Stadt – viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen direkt an der Seine und ziehen langsam an dir vorbei.
Viele Touren starten direkt am Eiffelturm und lassen sich perfekt damit kombinieren. Wenn du morgens den Eiffelturm besuchst, kannst du danach ganz unkompliziert aufs Boot steigen.
Das Praktische: Die Tickets sind meist nur auf den Tag datiert, aber nicht auf eine feste Uhrzeit. Du kannst also ganz entspannt den Eiffelturm genießen, ohne Zeitdruck – und danach flexibel die Bootsfahrt machen.
→ Hier kannst du die verfügbaren Bootstouren auf der Seine vergleichen & buchen

#3 Der Arc de Triomphe
→ Hier Verfügbarkeit für dein Reisedatum prüfen
Der Arc de Triomphe liegt mitten auf dem berühmten Kreisverkehr am Ende der Champs-Élysées. Keine Sorge: Du musst den Verkehr nicht überqueren. Über eine Unterführung kommst du sicher zum Eingang.
Das Bauwerk wurde von Napoleon in Auftrag gegeben und gehört heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Paris. Am Fuße des Triumphbogens befindet sich außerdem das Grab des unbekannten Soldaten mit der ewigen Flamme.
Wenn du nach dem Eiffelturm noch etwas unternehmen willst, passt der Arc de Triomphe perfekt in deinen Plan. Zu Fuß brauchst du etwa 30 Minuten – ideal auch nach einer Seine-Bootsfahrt.
Ein weiterer Vorteil: Die Tickets sind, ähnlich wie bei den Bootstouren, nur auf den Tag datiert und nicht an eine feste Uhrzeit gebunden. Du kannst also ganz flexibel entscheiden, wann du nach oben gehst.
→ Hier kannst du die aktuellen Tickets für den Arc de Triomphe einsehen.
Mein Tipp: Wenn dir ein Aussichtspunkt reicht, musst du nicht unbedingt hochgehen. Der Triumphbogen wirkt auch von unten beeindruckend – vor allem wegen des Kreisverkehrs, der fast schon ein eigenes Schauspiel ist.

#4 Der Louvre
→ Hier die Verfügbarkeiten der Louvre Meisterwerke Tour prüfen
Der Louvre ist das bekannteste Museum der Welt – und gleichzeitig eines der schwierigsten, wenn du ohne Plan reingehst. Denn was viele unterschätzen: Der Louvre ist riesig. Wirklich riesig.
Du solltest dir auf jeden Fall zumindest die Louvre Pyramide im Innenhof anschauen (kostenfrei). Wenn du ein bisschen Zeit mitbringst, lohnt sich aber auch der Besuch im Inneren.
Ich war schon unzählige Male dort und verlaufe mich jedes Mal wieder. So ist es mir tatsächlich schon öfter passiert, dass ich stundenlang durch den Louvre gelaufen bin, einiges doppelt gesehen habe – und trotzdem die Hälfte verpasst habe.
Genau deshalb empfehle ich dir von Herzen, eine geführte Tour einzuplanen. Ohne klare Route verbringst du hier schnell Stunden und verpasst trotzdem die wichtigsten Werke
Der große Vorteil: Du sparst dir am Eingang oft Zeit, weil du den Gruppeneingang nutzen kannst, und hast eine klare Struktur. So weißt du, dass du nach etwa 2 bis 3 Stunden wieder draußen bist – und die wichtigsten Werke tatsächlich gesehen hast. So wird dein Besuch wirklich planbar.
→ Hier kannst du die verfügbare Louvre Tickets einsehen
Mein Tipp: Wenn dir Museen schnell zu viel werden, reicht es völlig, dich auf die Highlights zu konzentrieren – statt zu versuchen, alles zu sehen.

#5 Jardin des Tuileries
Der Jardin des Tuileries liegt direkt neben dem Louvre und ist einer der besten Orte, um mitten in der Stadt kurz durchzuatmen.
Du musst ihn nicht extra einplanen – die Chancen stehen gut, dass du sowieso hier vorbeikommst, zum Beispiel zwischen Louvre und Place de la Concorde.
Genau deshalb eignet er sich perfekt für eine Pause zwischendurch: Setz dich einfach für ein paar Minuten an eines der Wasserbecken, beobachte das Treiben und genieße die Atmosphäre.
Mein Tipp: Gerade nach einem Besuch im Louvre ist der Garten ideal, um kurz runterzukommen. Hol dir einen Kaffee, setz dich in einen der grünen Stühle und lass dir ein bisschen Zeit.
Die Aussicht Richtung Place de la Concorde und weiter bis zum Eiffelturm ist übrigens auch nicht schlecht.

#6 Kathedrale Notre-Dame de Paris
Nach dem Brand im Jahr 2019 ist die Notre-Dame seit Dezember 2024 wieder geöffnet – und der Eintritt ist weiterhin kostenlos.
Du hast aktuell zwei Möglichkeiten, die Kathedrale zu besuchen: Entweder du reservierst dir ein kostenloses Zeitfenster (meist nur wenige Tage im Voraus verfügbar) und kannst dann ohne lange Wartezeit hinein. Oder du stellst dich spontan an – was je nach Tageszeit sehr voll werden kann.
Ich war schon öfter ohne Ticket dort und kann dir sagen: Gerade bei Hitze oder Regen kann das Warten schnell unangenehm werden.
Wenn du flexibel bist, geh am besten direkt morgens zur Öffnung. Dann ist die Wartezeit am kürzesten und du bist in etwa 30 Minuten durch.
Mein Tipp: Kombiniere den Besuch mit dem Louvre. Geh morgens zuerst zur Notre-Dame, trink danach entspannt einen Kaffee in der Gegend und starte anschließend mit deinem gebuchten Zeitfenster im Louvre (zum Beispiel gegen 9:30 Uhr).
Auch wenn du nicht hineingehst, lohnt sich ein kurzer Stopp – die Kathedrale gehört einfach zur Pariser Skyline und ist ein schönes Fotomotiv.

#7 Sainte Chapelle
Tipp: Mit dem Kombiticket Sainte Chapelle und Conciergerie sparst du ein bisschen
Die Sainte-Chapelle ist von außen unscheinbar und leicht zu übersehen – aber im Inneren erwartet dich ein echtes Meisterwerk.
Die Kapelle wurde ab 1241 erbaut und ist damit fast 800 Jahre alt. Das allein ist für viele ein Grund für den Besuch.
Besonders beeindruckend sind die riesigen Buntglasfenster, die bei Sonnenschein ein unglaubliches Farbenspiel erzeugen. Gerade zur Mittagszeit ist das Licht hier am schönsten.
Kein Wunder also, dass die Sainte-Chapelle zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Paris gehört – die Tickets sind oft schnell vergriffen.
Trotzdem lohnt sich ein kurzer realistischer Blick: Wenn du aus Europa kommst und bereits viele historische Bauwerke gesehen hast, relativiert sich der „Wow-Effekt“ etwas.
Im Vergleich zu Orten wie dem Kolosseum, dem Tower von London oder dem Kölner Dom ist die Sainte-Chapelle zwar wunderschön, aber nicht unbedingt unglaublich alt.
Deshalb mein ehrlicher Tipp: Wenn du dich für Kirchen, Geschichte oder Buntglasfenster interessierst, solltest du sie dir auf keinen Fall entgehen lassen.
→ Prüfe hier ob es noch verfügbare Tickets für deine Reisedaten gibt.
Wenn du aber wenig Zeit hast, kannst du sie guten Gewissens auslassen und dich auf andere Highlights konzentrieren.
Mein Tipp: Wenn du gehst, plane deinen Besuch um die Mittagszeit – dann kommt das Farbenspiel am besten zur Geltung. Praktischerweise liegt sie auf der Île de la Cité, fast gegenüber von Notre Dame.

#8 Pont Neuf
Die Pont Neuf („Neue Brücke“) ist witzigerweise die älteste Brücke in Paris, die noch in ihrem Originalzustand erhalten ist.
Du musst sie aber nicht extra einplanen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du sowieso daran vorbeikommst – zum Beispiel auf dem Weg vom Louvre zur Notre-Dame oder Richtung Saint-Michel.
Genau deshalb ist sie ein perfekter kurzer Stopp für zwischendurch: einmal kurz innehalten, den Blick über die Seine genießen und weitergehen.
Mein Tipp: Nimm dir hier ein paar Minuten Zeit, aber plane keinen eigenen Programmpunkt dafür ein. Die Pont Neuf ist eher ein schönes Detail auf deinem Weg durch die Stadt – kein Highlight, für das du extra Zeit einplanen musst.
Zugegeben, um die Pont Neuf zu besuchen, bedarf es keiner Planung oder besonderer Paris Route. An ihr vorbeikommen wirst du ohnehin, spätestens dann, wenn du vom Louvre zu Notre Dame läufst, oder aber rüber zu Saint Michel.
Aber da die Brücke doch sehr markant fürs Pariser Stadtbild ist, darf sie dennoch nicht auf der Liste der besten Sehenswürdigkeiten von Paris Liste fehlen.

#9 Das Stadtviertel Montmartre & die Sacré Cœur
Montmartre ist eines meiner liebsten Viertel in Paris – und fühlt sich komplett anders an als der Rest der Stadt.
Lies auch: Montmartre – 20 Sehenswürdigkeiten, die du nicht verpassen solltest
Die bekannteste Sehenswürdigkeit hier ist die Sacré-Cœur, die oben auf dem Hügel liegt. Allein die Aussicht über Paris lohnt sich – egal ob morgens, tagsüber oder am Abend.
Viel wichtiger ist aber das Viertel selbst. Die kleinen Gassen, Treppen und Plätze machen Montmartre zu einem der charmantesten Orte in Paris.
Mein Tipp: Nimm dir hier bewusst Zeit und lauf einfach ein bisschen ohne festen Plan durch die Straßen. Genau so entdeckt man die schönsten Ecken.
Wenn du tiefer in die Geschichte eintauchen willst, lohnt sich eine geführte Tour. Montmartre hat eine ganz eigene Vergangenheit, die man alleine oft übersieht.
→ Hier kannst du aktuelle Touren durch Montmartre einsehen. (auch auf Deutsch)
Perfekt lässt sich Montmartre übrigens mit einem entspannten Abend verbinden – die Stimmung hier ist dann besonders schön.

#10 Die Katakomben von Paris
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Die Katakomben gehören zu den Sehenswürdigkeiten, die fast immer ausverkauft sind. Ich fahre dort oft mit dem Rad vorbei und jedes Mal steht „complet“ am Eingang.
Was früher mal ein Geheimtipp war, ist heute eine der beliebtesten Attraktionen in Paris.
Was viele dennoch nicht wissen: unter der Stadt erstreckt sich ein riesiges Tunnelsystem mit einer Gesamtlänge von über 300km. Und in einem Teil davon lagern die Gebeine von rund 6 Millionen Menschen.
Der Besuch ist definitiv nichts für jeden, aber wenn dich das Thema interessiert, ist es ein ziemlich beeindruckendes Erlebnis.
Wichtig: Die Besucherzahl ist stark begrenzt (maximal etwa 200 Personen gleichzeitig). Deshalb sind die Einlasszeiten sehr strikt und kurzfristig sind meist keine Tickets mehr verfügbar.
Gerade an Wochenenden sind die Tickets oft mehrere Tage im Voraus komplett vergriffen.
→ Verfügbarkeit für deine Reisedaten prüfen
Wenn du die Katakomben sehen willst, kümmere dich auf jeden Fall rechtzeitig darum – das erspart dir viel Zeit und Nerven.
Nach einer mehrmonatigen Renovierung waren die Katakomben längere Zeit geschlossen und haben erst im Frühjahr 2026 wieder geöffnet. Entsprechend hoch ist aktuell die Nachfrage.

#11 Musée d’Orsay
Das Musée d’Orsay liegt direkt gegenüber vom Louvre – und wird oft unterschätzt.
Dabei ist es eines der beliebtesten Museen in Paris und meiner Erfahrung nach oft sogar stärker nachgefragt als der Louvre. Tickets sind hier häufig schon Tage im Voraus ausgebucht, was auch an den regelmäßig wechselnden Sonderausstellungen liegt.
Ich habe es selbst noch nie geschafft, spontan ins Musée d’Orsay zu gehen – es war jedes Mal ausverkauft.
Selbst unter der Woche ist es oft schwierig, kurzfristig noch ein Ticket zu bekommen.
Wenn du das Museum besuchen willst, solltest du dir unbedingt vorab ein Ticket sichern – spontan klappt es in der Regel nicht.
→ Hier kannst du aktuelle Verfügbarkeiten einsehen und direkt reservieren
Im Inneren erwarten dich Meisterwerke von Monet, Van Gogh, Renoir und vielen anderen. Selbst wenn du kein großer Kunstfan bist, lohnt sich der Besuch. Das Museum ist übrigens in einem umgebauten Bahnhof untergebracht.
Mein Tipp: Plane etwa 2 Stunden ein und geh möglichst früh am Tag. Vermeide wenn möglich das Wochenende und auch Dienstage, wenn der Louvre geschlossen ist – dann wird es hier besonders voll.
Starte am besten direkt in der 5. Etage bei den Impressionisten und arbeite dich dann nach unten vor. So läufst du dem Besucherstrom oft ein Stück entgegen und hast oben etwas mehr Ruhe.
→ Verfügbarkeit prüfen & Tickets reservieren

Du merkst wahrscheinlich schon: Viele der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Paris sind schnell ausgebucht.
Wenn du deine Reise gerade planst, lohnt es sich, einmal kurz zu prüfen, was für deine Daten noch verfügbar ist:
#12 Das Panthéon
Das Panthéon wirkt von außen fast wie eine Kirche – und genau das war es ursprünglich auch. Heute ist es eine Ruhmeshalle für einige der wichtigsten Persönlichkeiten Frankreichs.
In der Krypta liegen unter anderem Victor Hugo, Marie Curie und Alexandre Dumas begraben. Allein das macht den Besuch schon besonders.
Mein Tipp: Wenn du reingehst, steig unbedingt auf den Dom. Von oben hast du eine richtig schöne Aussicht über Paris – das Panthéon liegt leicht erhöht und ziemlich zentral, wodurch sich ein überraschend guter Blick über die Stadt ergibt.
Wenn du in der Gegend bist (Quartier Latin), lässt sich das Panthéon gut einbauen. Du musst es aber nicht unbedingt fest einplanen, wenn deine Zeit knapp ist.
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Kurz noch als Einordnung: Das Panthéon ist interessant, aber kein absolutes Must-See wie der Louvre oder der Eiffelturm. Wenn du dich für Geschichte interessierst, lohnt es sich – ansonsten kannst du es auch guten Gewissens von außen anschauen.

#13 Jardin du Luxembourg
Hier findest du eine Übersicht weiterer schöner Parks in Paris
Der Jardin du Luxembourg ist einer der schönsten Parks in Paris und perfekt für eine entspannte Pause zwischendurch.
Die berühmten grünen Metallstühle kennst du wahrscheinlich schon von Fotos – und genau dafür sind sie auch da: Setz dich einfach hin, nimm dir einen Kaffee und genieße ein bisschen das Pariser Leben.
Besonders gut liegt der Park, wenn du im Quartier Latin unterwegs bist. Du kannst ihn perfekt in eine kleine Route einbauen: vom Panthéon durch den Jardin du Luxembourg bis nach Saint-Germain-des-Prés.
Das ist eine richtig schöne Strecke durch ein etwas ruhigeres, weniger touristisches Paris.
Mein Tipp: Plane hier bewusst eine Pause ein – nicht als Sehenswürdigkeit zum Abhaken, sondern einfach zum Runterkommen.

#12 Schloss Versailles
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Auch wenn das Schloss Versailles nicht direkt in Paris liegt, gehört es für mich definitiv zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten überhaupt.
Du erreichst Versailles ganz einfach in etwa 30–45 Minuten mit dem Zug – perfekt für einen Tagesausflug, wenn du mehr als 3 Tage in Paris bist.
Was viele nicht wissen: Versailles ist riesig. Du kannst hier problemlos einen halben Tag oder sogar einen ganzen Tag verbringen. Gerade deshalb ist Planung hier besonders wichtig.
Ein spontaner Besuch ist so gut wie unmöglich – die Tickets sind oft im Voraus ausverkauft und vor Ort kann es extrem voll werden. Ich empfehle dir deshalb, unbedingt vorab ein Ticket mit festem Zeitfenster zu reservieren und möglichst früh am Morgen zu starten.
Viele unterschätzen, wie schnell Versailles überfüllt ist – gerade zur Mittagszeit wird es extrem voll.
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So hast du die Chance, das Schloss noch halbwegs entspannt zu erleben und hast danach genug Zeit für die Gärten, die mindestens genauso beeindruckend sind.
Mein Tipp: Plane nicht nur das Schloss ein. Nimm dir auch Zeit für die Gärten und, wenn du kannst, schau dir noch kurz die Stadt an. Rund um den Marktplatz und die Rue Satory findest du viele gute Restaurants – perfekt für eine Pause nach dem Besuch.
Wichtig: Versailles lohnt sich vor allem dann, wenn du dir bewusst Zeit dafür nimmst. Wenn du nur 3 Tage in Paris bist, würde ich den Ausflug eher weglassen und mich auf die Stadt konzentrieren.

#13 Galeries Lafayette
Die Galeries Lafayette ist ein Luxuskaufhaus – aber selbst wenn du kein Interesse an Shopping hast, lohnt sich ein Besuch.
Der Grund ist die Architektur: Die große Glaskuppel im Inneren ist wirklich beeindruckend und eines der schönsten Beispiele für den Belle-Époque-Stil in Paris.
Das eigentliche Highlight ist aber die Dachterrasse. Sie ist kostenlos zugänglich und bietet dir einen richtig guten Blick über die Stadt – inklusive Aussicht auf den Eiffelturm.
Mein Tipp: Geh hier am besten kurz vorbei, wenn du ohnehin in der Gegend bist (Opéra). Du brauchst nicht lange – 20 bis 30 Minuten reichen völlig.
Zur Weihnachstzeit in Paris lohnt sich ein Besuch besonders, dann steht unter der Kuppel ein riesiger Weihnachtsbaum.
Fazit: Kein Muss, aber ein sehr schöner kurzer Stopp – vor allem wegen der Aussicht.

#14 Le Marais
Lies auch: Das Marais in Paris: 14 Sehenswürdigkeiten (+Tipps & Adressen)
Das Marais ist eines der schönsten Viertel in Paris – und fühlt sich ein bisschen wie eine Altstadt an, die du so in Paris sonst kaum findest.
Du musst hier keine einzelnen Sehenswürdigkeiten abhaken. Viel besser ist es, einfach durch die kleinen Gassen zu schlendern und das Viertel auf dich wirken zu lassen.
Das Marais ist perfekt für einen entspannten Nachmittag: kleine Boutiquen, Cafés, Restaurants und viele schöne Ecken, die du eher zufällig entdeckst.
Mein Tipp: Plane hier bewusst Zeit ohne festen Plan ein. Genau so macht das Viertel am meisten Spaß. Das Marais ist übrigens mein Lieblingsviertel, wenn ich so richtig Lust auf Cocktailbars habe. Hier sind meine Empfehlungen: 11 tolle Cocktail Bars in Paris.
Besonders gut lässt sich das Marais übrigens mit einem Besuch rund um die Seine oder die Notre-Dame verbinden.
Fazit: Kein klassisches „Must-See“, sondern ein Viertel, das du erleben solltest – nicht abhaken. Und das sich auf jeden Fall lohnt.

#15 Der Friedhof Père Lachaise
Lies auch: Die 6 schönsten Friedhöfe in Paris: schaurig – schöne Geheimtipps
Der Père Lachaise ist definitiv eine der ungewöhnlicheren Sehenswürdigkeiten in Paris – aber genau das macht ihn so interessant.
Die Atmosphäre ist ruhig, leicht mystisch und komplett anders als im restlichen Stadttrubel. Wenn du mal eine Pause von den klassischen Sehenswürdigkeiten brauchst, ist das hier ein richtig guter Ort dafür.
Der Friedhof ist größer, als du vermutlich denkst. Ohne Plan verläufst du dich hier ziemlich schnell.
Mein Tipp: Schau dir vorher grob an, was du sehen willst – oder schließe dich einer geführten Tour an. Es gibt viele spannende Geschichten und bekannte Persönlichkeiten, die man sonst leicht übersieht.
Wenn du genug Zeit hast, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Wenn dein Zeitplan aber voll ist, würde ich den Père Lachaise eher als optionalen Stopp sehen.

#16 Das Moulin Rouge
Reserviere deine Tickets im Voraus hier (kurzfristig ist es meist ausverkauft)
Das Moulin Rouge ist wahrscheinlich das bekannteste Kabarett der Welt – und selbst wenn du nicht reingehst, ist die rote Windmühle ein klassisches Fotomotiv in Paris.
Wenn du die Show besuchen willst, solltest du das unbedingt im Voraus planen. Die Vorstellungen sind oft Tage oder sogar Wochen im Voraus ausgebucht – spontan klappt es so gut wie nie.
→ Verfügbarkeit prüfen & Tickets reservieren
Die Shows selbst sind aufwendig inszeniert und gehören zu den klassischen Paris-Erlebnissen – allerdings auch nicht ganz günstig.
Mein Tipp: Überleg dir vorher, ob dich so eine Show wirklich interessiert. Wenn ja, lohnt es sich definitiv, das einmal zu erleben. Wenn nicht, reicht es auch völlig, kurz vorbeizugehen und dir das Moulin Rouge von außen anzuschauen.
Fazit: Ein echtes Paris-Highlight – aber eher ein Erlebnis für den Abend und nicht für jeden ein Muss.

Fazit: So planst du deine Paris Reise richtig
Bevor du deine Reise planst, noch ein wichtiger Punkt:
Einige der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Paris sind fast immer ausverkauft – dazu gehören vor allem der Eiffelturm, der Louvre, das Musée d’Orsay, die Katakomben und auch Versailles.
Wenn du bis hier gelesen hast, planst du deine Reise wahrscheinlich gerade. Wenn du dir unsicher bist, ob für deine Reisedaten noch Tickets verfügbar sind, solltest du das am besten einmal kurz prüfen.
👉 Verfügbarkeit für deine Reisedaten prüfen & Tickets reservieren
So vermeidest du lange Warteschlangen oder die Enttäuschung, vor Ort nicht mehr hineinzukommen – und kannst deine Tage in Paris ganz entspannt planen.
Wenn du deine Reise jetzt konkret planen willst, schau dir unbedingt meine fertigen Routen an. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du die Sehenswürdigkeiten sinnvoll kombinierst:
→ Paris in 2 Tagen: Die perfekte Route
→ Paris in 3 Tagen: So planst du deine Route optimal
So sparst du dir Zeit bei der Planung und bekommst einen klaren Ablauf für deine Reise.
à bientôt,


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FAQ Sehenswürdigkeiten in Paris
Was muss man in Paris unbedingt gesehen haben?
Wenn du wenig Zeit hast, konzentriere dich auf diese Highlights:
Eiffelturm
Louvre (oder zumindest die Pyramide)
Notre-Dame
Arc de Triomphe
Montmartre
Eine Bootsfahrt auf der Seine
Wie viele Sehenswürdigkeiten pro Tag sind sinnvoll?
Am besten planst du ein bis zwei große Sehenswürdigkeiten pro Tag und ergänzt sie mit einer entspannten Aktivität wie einem Spaziergang durch ein Viertel.
Muss man Tickets für Paris Sehenswürdigkeiten im Voraus buchen?
Ja – für viele der beliebtesten Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm, den Louvre oder die Katakomben ist das unbedingt empfehlenswert. Spontan sind Tickets oft ausverkauft oder mit langen Wartezeiten verbunden.
Welche Sehenswürdigkeiten in Paris kann man kostenlos besuchen?
Viele Orte wie die Notre-Dame (Innenraum), Parks wie der Jardin du Luxembourg oder Aussichtspunkte wie die Dachterrasse der Galeries Lafayette sind kostenlos zugänglich.
Kann man Paris zu Fuß erkunden?
Ja, absolut. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen relativ nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß kombinieren.
Wann ist die beste Zeit für Sehenswürdigkeiten in Paris?
Morgens oder am späten Nachmittags ist es meist am ruhigsten. Beliebte Sehenswürdigkeiten solltest du möglichst früh am Tag besuchen und Wochenenden vermeiden.







