Die 16 besten Museen in Paris

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Dieser Artikel wurde zuletzt am 5. September 2022 von Lena aktualisiert

 

16 Kunstmuseen in Paris, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest!

Die Fülle an Angeboten und Möglichkeiten, die Paris für Dich bereithält, kann ganz schön überwältigend sein. Es gibt unendlich vieles zu entdecken und zu erleben. So finden sich in Paris einige der besten und schönsten Kunstmuseen der Welt wieder.

Wenn Du bei Deinem Parisbesuch ALLES sehen möchtest, dann nimmt das einige Zeit in Anspruch. Ich habe Dir deshalb eine Liste mit den berühmtesten und schönsten Kunstgalerien der Stadt zusammenstellt, die Du Dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest.

 

Der Louvre - das berümteste unter den Museen in Paris

 

Wenn Du vorhast, mehrere Museen oder Galerien zu besichtigen, dann schau Dir den Pariser Museumspass mal an. Damit sparst du eine Menge Geld: Ob es der kostenlose Eintritt in über 60 Museen ist oder der bevorzugten Einlass an vielerlei Orten – der Museumspass lohnt sich in den meisten Fällen!

Am Ende des Artikels verrate ich Dir noch weitere Tipps zum Besuch von Kunstgalerien und Museen in Paris, z. B. wo Du freien Eintritt bekommst oder was Du am besten vorab reservierst.

 

Der Pariser Museumspass (Mehr Informationen hier)

Wenn Du eine Reihe der besten Museen und Kunstgalerien in und um Paris besuchen möchtest, besorge Dir vorab den Pariser Museumspass. Warum?

  • Freier Eintritt in über 60 Museen in Paris und auch Monumente (darunter Louvre, Musée d’Orsay, Panthéon, Arc de Triomphe, das Schloss von Versailles und Sainte-Chapelle)
  • Eintritt ohne Anstehen: mit dem bevorzugten Einlass ersparst Du Dir viel Wartezeit
  • Den Pass gibt es für 2, 4 oder 6 Tage und Du kannst ihn genau auf Deinen Aufenthalt abstimmen
  • Sobald Du 4 Museen in Paris besucht hast, zahlt sich der Museumspass bereits aus
  • Bis zu 24-Stunden vorher kannst Du den Pass stornieren und erhältst die volle Rückerstattung (beim direkten Kauf über getyourguide.com)

Um Dir die Entscheidung zu erleichtern, ob sich der Pariser Museumspass für Dich lohnt, habe ich in der folgenden Liste alle Orte markiert, bei denen Du mit dem Pass freien Eintritt erhältst.

Das sind die schönsten Museen in Paris:

 

Der Louvre

Der Louvre ist im Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass

Eine Reise nach Paris wäre nicht komplett ohne einen Besuch im Louvre, das natürlich zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Paris‘ gehört. Das berühmteste Kunstmuseum in Paris beherbergt die originale Mona Lisa. Zudem befindet sich im Louvre eine der reichsten und prunkvollsten Kunstsammlungen der Welt, die über 11.000 Jahre menschlicher Kunst und Kultur umfasst.

Für über zwei Jahrhunderte war der Louvre ein königlicher Palast, bevor er dann zu einem Museum umgebaut wurde. Vor der Eröffnung 1793 wurden diverse Renovierungsarbeiten durchgeführt und der imposante Ort wurde somit zugänglich für die Öffentlichkeit.

Selbst wenn Du nur kurz in Paris bist, solltest Du unbedingt einen Besuch im Louvre einplanen. Es gibt so vieles zu sehen, dass Du leicht einen ganzen Tag oder sogar mehrere dafür verwenden kannst. Mach Dir am besten eine Liste mit den Dingen, die Du Dir hier anschauen möchtest. Um Zeit zu sparen, solltest Du die Eintrittskarte schon vorab kaufen.

Museum in Paris: Louvre

 

Mein Tipp: Wenn die Zeit knapp ist, beschränke dich auf die Highlights des Louvre: mache die kostenlose Masterpieces Tour des Louvres.  Der selbst geführte Rundgang dauert nur 1.5 Stunden und eignet sich zeitlich perfekt für ein Wochenende in Paris.

Ein Must-see für die allermeisten Besucher sind auf jeden Fall Leonardo Da Vincis Mona Lisa und auch die Venus von Milo. Jedoch sind auch die mehr als 35.000 anderen ausgestellten Kunstwerke sowie die französischen Kronjuwelen, absolut sehenswert.

Wenn Du nur wenig Zeit zur Verfügung hast, empfehle ich Dir, zumindest die Pyramiden im Innenhof des Louvre anzuschauen. Die Metall- und Glaskonstruktionen zieren vielerlei Postkarten und sind ein hübsches Fotomotiv für Deine eigene Sammlung. Ein nächtlicher Besuch lohnt sich besonders. Die Anlage wird beleuchtet und ist super, wenn Du ein paar tolle Fotos für Instagram schießen möchtest.

Spartipp: Buche dein Ticket für den Louvre als Kombiticket mit Flussfahrt auf der Seine. Die vergünstigten Tickets gibt es hier.

 

Musée d’Orsay

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass.

Das Musée d’Orsay befindet sich in einem umgebauten Bahnhof der Belle Epoque und darf auf der Liste der schönsten Museen in Paris nicht fehlen. Fans des Impressionismus kommen hier auf ihre Kosten: Sowohl Werke von Monet und Renoir als auch Van Gogh kannst Du an diesem Ort entdecken. Nimm Dir etwas mehr Zeit, um durch das Museum zu schlendern. Es gibt einige Schätze zu erkunden. Du kannst eine zweistündige Führung buchen, um keine wichtigen Kunstwerke zu verpassen. Oder Du legst Dir vorab eine eigene Liste der an und durchläufst das Museum im eigenen Tempo.

Besonders sehenswert sind Van Goghs Selbstporträt, Monets Coqulicots (Mohnblumen) und Renoirs La Balancoire (Die Schaukel). (Mein Lieblingsgemälde im Musée d’Orsay ist übrigens „Die Parkettschleifer“ von Gustave Caillebotte)

Orsay Museum in Paris

 

Wenn Du keinen Pariser Museumspass besitzt, empfehle ich Dir, im Voraus eine Eintrittskarte für das Musée d’Orsay zu kaufen. Diese kostet online genauso viel wie an der offiziellen Kasse, bei spontanen Planänderungen ist sie aber erstattungsfähig. (Trifft nur auf Ticketprovider wie Tiqets and GetYourGuide zu)

Wenn Du die beiden wichtigsten impressionistischen Museen von Paris besuchen möchtest, ist das Kombi-Ticket eine gute Wahl. Sowohl das Musée d’Orsay als auch das Musée de l’Orangerie kannst Du mit diesem Paket besichtigen und dabei Geld sparen.

 

Picasso-Museum

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass

Das Picasso-Museum ist dem Künstler selbst gewidmet und umfasst seine Privatsammlung an allerlei Kunstwerken. Hier werden sowohl über 5000 seiner eigenen Werke als auch die seiner Lieblingskünstler ausgestellt. Es handelt sich um die weltweit größte öffentliche Picasso-Sammlung, die es zu einer der besten Kunstgalerien Paris‘ auszeichnet. Angefangen vom Schaffensprozess seiner Kunstwerke über Skizzen, Illustrationen oder seinen Notizbüchern wurde hier alles dokumentiert.

Man bekommt das Gefühl, in diesem intimen Rahmen ganz nah dabei zu sein, während man Kunstwerke bewundert, die Picasso selbst liebte und die ihm viel bedeuteten.

Picasso Museum in Paris

 

Das Museum ist durch Spenden finanziert, die von Picassos Erben zusammengetragen wurden. Sein eigener Wunsch war es, dass seine Sammlung vom Staat ausgestellt wird und somit der Öffentlichkeit zugänglich ist. In der imposanten Stadtvilla im Marais werden zusätzlich weitere temporäre Ausstellungen angeboten. Deine Eintrittskarte bekommst du hier.

Die Highlights des Picasso Museums:

  • Bestaune unbedingt die herrliche Architektur des Gebäudes
  • Olga in einem Sessel
  • Der Kuss
  • Das Archiv
  • Picassos Zeichnungen

 

Musée National Rodin

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass

Das 1919 eröffnete Musée National Rodin ist dem Bildhauer Auguste Rodin und seinen Werken gewidmet. Es befindet sich im Hotel Biron. Wenn Du ein Fan von Skulpturen bist, dann ist dieses Museum genau das Richtige! Neben den rund 400 Kunstwerken warten vielfältige Galerien und idyllische Gärten darauf, erkundet zu werden. Es ist einfach wunderschön. Sogar einen echten Monet befindet sich in Rodins Sammlung.

Künstler Fun Fact: Rodins Sekretär war für einige Jahre Rainer Maria Rilke.

Die Höhepunkte des Rodin Museums:

  • Der Denker
  • Der Kuss
  • Das Höllentor

Da sich das Musée National Rodin ganz in der Nähe des Eiffelturms befindet, kannst Du den Besuch miteinander kombinieren. Eintrittskarten für das Rodin Museum kannst du hier reservieren.

Berühmt für seine Skultpuren: Das Rodin Museum

Das Hôtel de la Marine

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass.

Dieses historische Gebäude an der Place de la Concorde wurde zwischen 1757 und 1774 erbaut. Das Hotel Marine gilt als Nationaldenkmal und zählt zu einem wichtigen Teil der Pariser Geschichte.

Nachdem das Gebäude rund vier Jahre lang restauriert wurde, eröffnete es erst wieder im Sommer 2021 für die Öffentlichkeit. Im Innenhof des prunkvollen Palastes stehend, verschlägt es Dich in die Pariser Vergangenheit: An diesem monumentalen Ort wurden Ludwig XVI. und Marie Antoinette enthauptet. Tickets fürs Hôtel de la Marine kannst du hier buchen.

Die gesamte wunderschöne Architektur des Hotels und die tiefgreifende Geschichte, die sich hier abgespielt hat, werden Dich überwältigen. Dieser historische Ort bringt einen ganz besonderen Zauber mit sich.

Tipp: Wenn Dein Zeitplan zu eng getaktet ist, um das Schloss von Versailles zu besichtigen, ist das Hotel Marine eine gute Alternative. Es ist im gleichen Stil wie das Schloss gebaut.

Pariser Geschichte im Musée Carnavalet

Musée Carnavalet

Kostenloses Pariser Museum: Du benötigst keinen Pariser Museums-Pass oder ein anderes Ticket.

Dieses Pariser Museum ist der Geschichte der Stadt gewidmet. Im Musée Carnavalet sind etwa 615.000 Artefakte präsentiert, die die Geschichte von Paris mit rund 26.000 Gemälden, 20.000 Zeichnungen und 150.000 Fotografien erzählen. Die Hauptausstellung kannst Du kostenlos besuchen, denn es handelt sich dabei um eine der 16 kommunal verwalteten Museen der Stadt.

Das Musée Carnavalet selbst behauptet, das älteste Museum in ganz Paris zu sein. Wenn es Dich interessiert, was alles Paris ausmacht, erfährst Du es in diesem Museum. Es hält eine umfangreiche Gemäldesammlung bereit, die die unzähligen Pariser Künstler mit dieser Ausstellung feiert. Hier kannst Du leicht einen ganzen Nachmittag verbringen.

Bei diesem Museumsbesuch kannst Du wirklich eine Reise in die Vergangenheit von Paris antreten: Erfahre historische Einzelheiten über die Römer, das Mittelalter, die Französische Revolution, nur um ein paar wenige zu nennen.

Suchst Du nach mehr Ideen, wie man in Paris Geld sparen kann? Dann schau Dir mal diesen Artikel an.

 

Musée de l’Orangerie

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass.

Wie bereits erwähnt, ist das Musée de l’Orangerie eine Galerie für impressionistische und post-impressionistische Kunst in Paris. Fans von Monet sollten dieses Museum auf jeden Fall auf ihre Liste der Pflichtbesuche setzen. Es ist ein recht kleines Museum, sodass Du am selben Tag auch zusätzlich ein Größeres besuchen kannst, wenn Du den Tag auszufüllen möchtest. Zum Beispiel das Musée d’Orsay.

Impressionismus in Paris

 

Der interessante Name stammt übrigens aus der Zeit, als das Gebäude gebaut wurde. Dieses sollte nämlich die empfindlichen Orangenbäume vor dem Winter schützen. Bevor es zu dem Museum wurde, das es heute ist, diente es unter anderem als Ort für Musikveranstaltungen und diverse Ausstellungen.

Im Musée de l’Orangerie kannst Du Dich eine Weile aufhalten, eines solltest Du jedoch wirklich nicht verpassen: die Seerosenbilder von Monet. Außerdem findest du in der l‘Orangerie Werke von Picasso, Henri Matisse und Renoir. Aber, wenn Du nicht viel Zeit hast, schaue Dir die Seerosen in jedem Falle an!

Hier kannst Du Dir ein Kombi-Ticket für den Eintritt zur l’Orangerie zusammen mit dem Musée d’Orsay sichern und ein paar Euros sparen.

 

 

Musée Marmottan Monet

Hier bekommst Du die Tickets für die größte Sammlung von Monets Meisterwerken.

Nachdem Du schon die Schönheit der Seerosen-Wandgemälde in der l’Orangerie bewundert hast, sollte ein Monet-Fan unbedingt auch das Musée Marmottan Monet besuchen. Hier erwarten Dich über 300 Monet-Gemälde in einer Galerie vereint.

Was könnte es für einen echten Monet-Fan Besseres geben als so einen Ort, außer natürlich ein Besuch seiner persönlichen Inspirationsquelle, den Gärten von Giverny? Diese findest nordwestlich von Paris gelegen, etwas außerhalb der Stadt. (Super zu erreichen von Paris aus übrigens, am einfachsten als Halbtagesausflugmehr Informationen hierzu gibt es hier)

Die Kunstgalerie selbst, eine der besten in Paris übrigens, wurde durch die Spenden von Monets einzigem Erben, seinem zweiten Sohn Michael, finanziert. Schau Dir bei Deinem Besuch unbedingt den Sonnenaufgang aus dem Jahr 1872 an.

Recht zentral im 16. Arrondissement, in der Nähe der Fondation Louis Vuitton, findest Du das Museum. Du kannst Deinen Besuch so planen, dass Du beide Museen miteinander kombinierst und einen ganzen Tag in dieser Gegend verbringst.

Die Eintrittskarten kannst Du hier problemlos vorab kaufen.

 

Moderne Kunst in Paris: Die Fondation Louis Vuitton

Musée du Quai Branly – Jaques Chirac

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass.

Nach den bisher vorgestellten Museen in Paris, die sich meist mit dem Impressionismus beschäftigen, schauen wir uns nun ein ganz anderes an: Das Musée du Quai Branly. Es stellt Kunst aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika aus. Mit seiner Eröffnung im Jahr 2006 gehört dieses Museum zu den jüngeren Pariser Galerien, ist aber dennoch eines der besten. Zu den Kunstwerken aus allerlei außereuropäischen Ländern zählen unter anderem ethnologische Kunstgegenstände, aber auch visuelle und audiovisuelle Installationen.

Du findest das Museum ganz in der Nähe des Eiffelturms im 7. Arrondissement. So kannst Du den Besuch der Hauptattraktion leicht in den Tag miteinbauen.

 

Musée de Cluny (Wiedereröffnung im Frühjahr 2022)

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass.

Das Musee de Cluny ist eine Kunstgalerie, die sich thematisch mit Paris im Mittelalter befasst. Die Sammlung umfasst über 23.000 Ausstellungsstücke, die über 1000 Jahre unserer Geschichte erzählen. Das Besondere an diesem Museum ist, dass es teilweise aus den Ruinen eines alten römischen Badehauses errichtet wurde. Somit kannst Du neben den Kunstwerken auch gleichzeitig die einzigartige und authentische Architektur des Gebäudes bewundern.

Mittelaltermuseum in Pairs Cluny Museum

Cité de l’Architecture et du Patrimoine

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass.

Dieses berühmte Architekturmuseum in Paris findest Du im Palais de Chaillot im 16. Arrondissement. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Skulpturen und Abbildungen von historisch bedeutsamen Gebäuden sind hier ausgestellt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Architektur und der Stadtplanung von Paris selbst. Es beherbergt eine Sammlung von Modellen, mit der Du Dir ein Bild davon machen kannst, wie Frankreich seit dem Mittelalter architektonisch ausgesehen und wie es mit der Zeit verändert hat.

In den drei dauerhaften Ausstellungen im Museum befinden sich lebensgroße Modelle in Form von Abgüssen, Gemälden und Glasfenster, die Dich durch die Pariser Geschichte führen. Dazu werden temporär immer wieder Sonderausstellungen aufgebaut und eine Architekturbibliothek gibt es auch.

Du kannst hier viel Zeit verbringen und vorab ein Ticket online kaufen, wenn Du nicht schon den Pariser Museumspass besitzt.

 

Musée Jaquemart-André

Hier bekommst Du die Tickets, um an der Warteschlange vorbei direkt ins Museum zu gelangen.

Diese berühmte Kunstgalerie in Paris ist etwas anders aufgebaut als die meisten anderen Museen der Stadt. So ist sie sehr viel intimer gehalten: Wenn Du das Musée Jaquemart-André betrittst, erwartet Dich die persönliche Kunstsammlung des Bankerben Edouard André und seiner Frau Nélie Jacquemart. Die Kunstobjekte und Souvenirs, die das Ehepaar im Laufe seines Lebens zusammen getragen haben, geben dir einen sehr privaten Einblick in ihre Sammlung.

Das Museum ist nicht besonders groß und befindet sich in dem Haus, das das Paar bewohnte, wenn es mal nicht auf Reisen war. Die meisten Kunstwerke, die Du hier vorfindest, stammen aus der italienischen Renaissance. Das Museum liegt zentral im 8. Arrondissement von Paris.

Must-sees im Musée Jaquemart-André:

  • Toilette der Venus und die schlafende Venus
  • Markusplatz
  • Schreibtisch von Ludwig XV.
  • Die Flucht nach Ägypten
Palais de Tokyo

Palais de Tokyo

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass.

Alternativ kannst Du Deine Eintrittskarte aber auch direkt hier kaufen.

Wenn Du nach einer Kunstgalerie im Bereich der zeitgenössischen und modernen Kunst suchst, bist Du im Palais de Tokyo genau richtig. Sie wurde 2002 eröffnet und zählt zu den neueren Galerien in Paris. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Präsentation von Werken lebender Künstler unserer Zeit, und die Ausstellungen wechseln regelmäßig.

Wenn Du dieses Museum besuchst, solltest Du unbedingt einen Abstecher in die unterirdischen Etagen machen. Dort befinden sich große Graffiti-Wandbilder, die Du so in dieser Art in keinem anderen Pariser Kunstmuseum finden wirst.

 

Bourse de Commerce – Pinault Collection

Hier bekommst Du Deine Eintrittskarte ins Museum.

Die allerneueste Kunstgalerie in Paris befindet sich in der Bourse de Commerce, einem wunderschönen Gebäude mit einer beeindruckenden gläsernen Kuppel.

Erst im Sommer 2021 eröffnete die Kunstsammlung Pinault. Über 10.000 zeitgenössische Kunstwerke von 400 verschiedenen Künstlern werden hier ausgestellt.

Der Gründer Francois Pinault, ein französischer Geschäftsmann, möchte mit dieser Galerie insbesondere junge Künstler fördern und hat dazu dieses Projekt ins Leben gerufen. Ein weitere, jedoch kleinere Sammlung zu diesem Konzept befindet sich in Venedig.

Die Ausstellungen wechseln jährlich, sowohl die Künstler als auch deren Werke. Wenn Du moderne Kunst magst, empfehle ich Dir definitiv einen Besuch in der Bourse de Commerce.

Bourse de Commerce mit wunderschöner Glaskuppel

Centre Pompidou

Im Pariser Museumspass inbegriffen – Hier bekommst Du den Pass.

Das Centre Pompidou beherbergt das Nationalmuseum für moderne Kunst, das Musée National d’Art Moderne (MNAM). Es ist europaweit das größte Museum, das Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert ausstellt.

Der damalige Präsident Georges Pompidou initiierte den Bau des Centre Pompidou, um sowohl den Parisern als auch Menschen aus aller Welt den kostenlosen Zugang zu Kunstwissen zu ermöglichen. Die Bibliothek ist kostenlos, die Ausstellungen jedoch nicht, außer, du bist Inhaber des Museumspasses.

Das Gebäude selbst ist schon einen Besuch wert! Durch die außen liegenden Glasröhren am Gebäude können die Besucher spazieren und gleichzeitig fällt unheimlich viel Licht ins Gebäude. Die gesamte Konstruktion erinnert mit den farbigen überdachten Rolltreppen an ein Herz mit den dazugehörigen Zu- und Ableitungen.

Museum in Paris Zentrum: Centre Pompidou

 

Neben dem Museum wurden auch eine öffentliche Bibliothek, ein Kino und ein Dachrestaurant im Centre Pompidou errichtet. Der Blick auf den Eiffelturm ist grandios.

Deshalb ist ein Ausflug zu diesem besonderen Ort – im Herzen der Stadt gelegen – eine ideale Ergänzung zu jeder Parisreise. Liebhaber von Kunstgalerien kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten!

 

Fondation Louis Vuitton

Die Eintrittskarten kannst Du direkt hier buchen, inklusive Rückerstattungsgarantie.

Bei dem Namen Louis Vuitton denkst Du vielleicht als Erstes an Handtaschen – die wirst Du hier aber vergeblich suchen. Denn dieses wunderschöne Gebäude in Paris ist zugleich ein Kunstmuseum und ein Kulturzentrum. Es wurde von Frank Gehry entworfen, dessen Namen Du möglicherweise im Zusammenhang mit dem Guggenheimmuseum in Spanien gehört hast. Auch den Jay Pritzker Pavillon im Millenium Park in Chicago hat Gehry gestaltet.

Die Stiftung wurde von der LVMH-Gruppe gegründet, der auch die Modemarke Louis Vuitton gehört. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde die Kunstausstellung dann 2014 endlich öffnet. Die elf Galerien, die sich auf über 11.000 qm verteilen, beinhalten Sammlungen moderner Kunstwerke. Du solltest etwas mehr Zeit für den Besuch einplanen, denn das Museum ist nicht nur riesig, es liegt auch direkt am Jardin d’Acclimation, einem schönen Pariser Park, den es sich zu entdecken lohnt, vor allem, wenn du mit Kindern in Paris bist.

Die Konstruktion ist mit Materialien wie Glas, Holz und Stahl erbaut und lässt das Museum wie ein gläsernes Schiff oder eine Glaswolke erscheinen. Auch befinden sich mehrere Terrassen und ein Wasserfall auf dem Gelände, die Aussicht auf Paris ist einfach herrlich. Hier lassen sich tolle Urlaubsfotos schießen.

Da die Ausstellungen immer wieder wechseln, wirst Du bei jedem Besuch etwas Neues entdecken können!

Moderne Kunstmuseen in Paris: Die Fondation Louis Vuitton gehört dazu

Meine TOP-TIPPS für die besten Kunstmuseen in Paris

Lege Dir vorab den Pariser Museumspass zu!

Der einfachste und günstigste Weg, um Zugriff auf die besten Kunstgalerien in Paris zu haben, ist der Kauf des Pariser Museumspasses. Der Pass gewährt Dir freien Eintritt zu mehr als 60 Attraktionen in ganz Paris. Die vollständige Liste der zugehörigen Museen findest Du hier.

Mit schon 4 Besuchen unterschiedlicher Kunstmuseen und Galerien zahlt sich der Pass bereits aus. Außerdem sparst Du Dir enorm viel kostbare Zeit, da Du mit dem Pass einen bevorzugten Eintritt erhältst, direkt an der langen Warteschlange vorbei.

 

Plane und reserviere Deinen Besuch im Voraus

Bei einigen Museen ein festgelegtes Zeitfenster gebucht werden. Unabhängig davon, ob Du also den Pariser Museumspass besitzt oder Dich für den Kauf von Einzeltickets entscheidest – prüfe vorab, ob Reservierungen erforderlich sind.

In Covid19-Zeiten wurden die maximalen Besucherzahlen strenger limitiert. Um die Anforderungen an die Restriktionen zu erfüllen, verlangen deshalb viele Anbieter eine Vorabreservierung.

Übrigens: Falls du für die Reservierung eines Zeitfensters die Museumspassnummer eingeben sollst, du diese aber nicht kennst, kannst du einfach eine zufällige Nummer eingeben. Das spielt für die Reservierung der Museen in Paris keine Rolle.

 

Erkundige Dich vorab, ob Du Anspruch auf freien Eintritt für spezielle Kunstmuseen in Paris hast

Paris ist eine teure Stadt. Die gute Nachricht aber ist, dass sie auch sehr großzügig beim Gewähren von freiem Eintritt zu kulturellen Stätten ist. In der Regel kannst Du viele nationale Museen und Denkmäler kostenlos besuchen, falls einer der folgenden Punkte auf die zutrifft:

  • Personen unter 18 Jahren
  • Mitglieder der EU bis zum Alter von 26 Jahren
  • Außerdem bieten viele Museen in Paris an bestimmten Tagen im Monat freien Eintritt an. Das ist oft der erste Sonntag im Monat, kann jedoch variieren. Am besten informierst Du Dich auf der Website des jeweiligen Museums.