Du bist planst deine Paris reise und bist auf der Suche nach den besten Museen der Stadt? Dann bist du hier richtig, denn es gibt kaum ein Museum in Paris, das ich nicht besucht habe.
Und da gibt es einige: Rund 130 Museen zählt die Stadt offiziell – kleinere Galerien und Wechselausstellungen nicht mal mitgerechnet.
Da eine zufriedenstellende Auswahl zu treffen ist schwierig. Damit du trotzdem weißt, wo du anfangen sollst, habe ich dir eine Liste mit 18 der schönsten Museen in Paris zusammengestellt.
Große Klassiker, besondere Orte und auch ein paar ruhigere Tipps abseits der bekannten Pfade. So kannst du deine Zeit in Paris sinnvoll planen – und bekommst trotzdem eine gute Portion Kultur mit.

Salut, ich bin Lena – Ich lebe seit 2006 in Paris und freue mich, dir meine Wahlheimat zeigen zu dürfen🩷
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Mein Tipp: Der Museumspass
→ Hier Liste mit teilnehmenden Museen einsehen
Wenn du vorhast, mehrere der besten Museen und Sehenswürdigkeiten in Paris (oder sogar rund um Paris) zu besuchen, dann schau dir unbedingt den Paris Museum Pass an. Warum? Ganz einfach – er spart dir Geld, Zeit und Nerven.
Was der Paris Museum Pass dir bietet:
- Freier Eintritt in über 60 Museen und Monumente (→ Hier Liste einsehen )
→ darunter Highlights wie der Louvre, die Notre Dame Türme, Musée d’Orsay, Panthéon, Arc de Triomphe, Sainte-Chapelle und sogar das Schloss von Versailles - Flexible Laufzeiten
- Schnell amortisiert
→ ab etwa 5 besuchten Museen und Sehenswürdigkeiten lohnt sich der Pass schon – alles danach ist geschenkt (→ Hier bestellen )
Um dir die Entscheidung leichter zu machen, habe ich dir in der folgenden Liste alle Museen und Sehenswürdigkeiten aufgelistet, die im Paris Museum Pass enthalten sind
Das sind die 18 schönsten Museen in Paris:
Paris hat über 130 Museen – da kann man schnell den Überblick verlieren. Damit du weißt, wo sich ein Besuch wirklich lohnt, kommen hier die Highlights und meine Insider Favoriten:
#1 Der Louvre
🎟️ Tickets: Hier buchen oder mit dem Museumspass günstiger rein
Keine Paris-Reise ohne einen Abstecher in den Louvre. Das bekannteste Kunstmuseum der Stadt gehört zu den meistbesuchten Museen der Welt – und ja, hier hängt sie wirklich: die Mona Lisa.
Aber der Louvre ist weit mehr als nur Leonardo da Vinci. Die Sammlung reicht über 11.000 Jahre Menschheitsgeschichte – von altägyptischer Kunst über griechische Statuen bis zu Werken der Renaissance. Insgesamt sind über 35.000 Kunstwerke ausgestellt und die Glaspyramide am Eingang ist ein Wahrzeichen der Stadt.
Auch wenn du nur kurz in Paris bist: Gönn dir den Louvre. Du könntest locker einen ganzen Tag dort verbringen oder auch zwei – aber auch ein kurzer Besuch zahlt sich aus. Schon 2 Stunden reichen, um die Highlights mitzunehmen.
Tickets musst du zwingend im Voraus buchen, denn vor Ort ist meistens alles ausgebucht. → Tickets bekommst du hier.
Mein Tipp für wenig Zeit und kleines Budget: Die Masterpieces Tour – ein selbst geführter Rundgang durch die berühmtesten Werke des Museums. Dauer: ca. 90 Minuten.

#2 Musée d’Orsay
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Das Musée d’Orsay gehört für mich ganz klar zu den schönsten Museen in Paris. Es ist in einem umgebauten Bahnhof aus der Belle Époque untergebracht – allein das Gebäude ist schon ein Highlight.
Wenn du Impressionismus magst, wirst du hier glücklich: Monet, Renoir, Degas, Van Gogh – sie alle hängen hier. Nimm dir etwa 2 Stunden Zeit. Es gibt viel zu entdecken – auch abseits der bekannten Werke.
Wenn du nichts verpassen willst, kannst du diese zweistündige Führung buchen. Oder du stellst dir vorher eine kleine Liste zusammen und gehst das Museum in deinem eigenen Tempo durch.
Mein Lieblingsgemälde im Musée d’Orsay ist übrigens „Die Parkettschleifer“ von Gustave Caillebotte.
Mein Tipp: Wenn du den größten Andrang vermeiden willst, buch das erste Zeitfenster am Morgen. Und dann: direkt hoch in den 5. Stock – dort hängen die Impressionisten. So bist du den meisten Gruppen einen Schritt voraus und kannst die Werke in Ruhe anschauen.

#3 Picasso Museum
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Das Musée Picasso beherbergt die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers – und das ist kein Zufall.
Das Museum ist nämlich Picassos eigenes Vermächtnis. Er selbst sagte einmal, er sei sein größter Sammler. Und genau so fühlt sich das auch an: persönlich, nahbar, bewusst zusammengestellt.
Nach seinem Tod 1973 wurde ein französisches Gesetz genutzt, das es Erben erlaubt, Kunst statt Erbschaftssteuer zu hinterlassen. So kamen hunderte Werke direkt aus dem Besitz der Familie ins Museum – später folgten mehr als 1000 weitere Schenkungen.
Was heute im Marais gezeigt wird, ist also kein Zufallsfund, sondern das Ergebnis von Picassos Wunsch, sein Werk an einem Ort zusammenzuführen – und für alle zugänglich zu machen.
#4 Musée National Rodin
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Das Musée National Rodin wurde 1919 eröffnet und ist ganz dem Werk von Auguste Rodin gewidmet. Es befindet sich im eleganten Hôtel Biron, nur wenige Minuten vom Eiffelturm entfernt – allein die Gärten sind schon ein Grund für einen Besuch.
Wenn du Skulpturen magst (oder Rodin sowieso), wirst du hier glücklich. Du findest berühmte Werke wie Der Denker, Das Höllentor oder Der Kuss – und das in einer Umgebung, die eher wie ein stiller Rückzugsort wirkt als wie ein klassisches Museum.
Insgesamt umfasst die Sammlung rund 400 Werke – viele davon aus Rodins Hand, aber auch von Künstlern, die er selbst gesammelt hat. Ein echter Monet und auch ein Van Gogh sind übrigens auch dabei.
Fun Fact für Literaturfans: Rodins persönlicher Sekretär war eine Zeit lang Rainer Maria Rilke – die beiden verband eine tiefe künstlerische Beziehung.


🎟️ Tickets: Der Eintritt ist frei, Buchung nicht notwendig
Wenn dich die Geschichte von Paris interessiert, dann solltest du dir das Musée Carnavalet nicht entgehen lassen.
Das Museum ist nämlich komplett der Stadtgeschichte gewidmet – und das auf beeindruckende Weise.
Über 600.000 Objekte, darunter Gemälde, Zeichnungen, Möbel, Fotografien und persönliche Gegenstände, erzählen die Geschichte von Paris – vom antiken Lutetia bis (fast) in die Gegenwart.
Das Museum is eines meiner persönlichen Favoriten. Warum? Weil es sich nicht um Könige, Kaiser oder Weltkunst dreht – sondern um Paris selbst. Und diese Stadt hat einfach viel erlebt.
Die Ausstellung beginnt in der Antike und führt dich durch die Jahrhunderte – mit einem klaren Fokus auf die Französische Revolution. Besonders spannend: Originalbesitztümer von Marie Antoinette, die du hier ganz nah betrachten kannst.
Auch interessant: 15 Paris Spartipps, die du kennen musst!

#6 Musée de l’Orangerie
🎟️ Tickets: Hier buchen oder mit dem Museumspass günstiger rein
Wenn du Impressionismus liebst, ist dieses Museum ein absolutes Highlight. Denn hier kannst du Monets berühmte Seerosenbilder so sehen, wie er sie selbst inszeniert hat: großflächig, ruhig, umgeben von Licht – ein echter Gänsehautmoment.
Das Musée de l’Orangerie ist klein, aber fein. Und gerade deshalb perfekt, wenn du an einem Tag mehr als ein Museum besuchen möchtest. Thematisch passt zum Beispiel das Musée d’Orsay wunderbar dazu – oder, wenn du noch tiefer eintauchen willst, das Musée Marmottan Monet.
Der Name „Orangerie“ kommt nicht von ungefähr: Ursprünglich wurde das Gebäude gebaut, um Orangenbäume vor dem Winter zu schützen. Bevor es zum Kunstmuseum wurde, diente es als Ort für Konzerte und wechselnde Ausstellungen. Es befindet sich mitten in den Tuilerien.
Heute beherbergt es neben Monets Seerosen auch Werke von Renoir, Matisse, Modigliani, Picasso und Cézanne – ideal also, wenn du dich für die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts interessierst. → Tickets: Hier buchen

#7 Musée Marmottan-Monet
🎟️ Tickets: hier reservieren oder vor Ort kaufen
Wenn dich die Impressionisten im Musée d’Orsay und die Seerosen im Musée de l’Orangerie begeistert haben, dann solltest du hier weitermachen: Das Musée Marmottan Monet beherbergt die größte Monet-Sammlung der Welt.
Das Museum liegt etwas außerhalb im 16. Arrondissement, in einer eleganten alten Jagdresidenz. Weil es nicht mitten im Touristenzentrum liegt, ist es oft deutlich ruhiger – was den Besuch umso angenehmer macht.
Was dich erwartet: Hier hängt das berühmte “Impression, soleil levant” – das Gemälde, das der Impressionismus-Bewegung ihren Namen gab. Außerdem viele Seerosen-Bilder, Gartenansichten aus Giverny, und einige von Monets späten Werken, die oft unterschätzt werden.
Neben Monet findest du hier auch Werke von Berthe Morisot, Renoir, Gauguin und anderen Künstlern der Impressionisten- und Postimpressionisten-Zeit.
Das Musée Marmottan Monet ist übersichtlich, gut strukturiert – und du kannst dir in Ruhe alles anschauen, ohne dich durch Menschenmengen zu kämpfen. Es ist fast ein Geheimtipp. → Tickets kannst du hier vorab reservieren

#8 Musée Montmartre
🎟️ Tickets: hier reservieren oder vor Ort kaufen
Wenn du Montmartre nicht nur besuchen, sondern verstehen willst, führt kein Weg am Musée de Montmartre vorbei.
Das Museum liegt etwas versteckt in einem charmanten Anwesen mit Garten und Blick auf den Clos Montmartre, einem der letzten Weinberge der Stadt. Es ist ruhig, persönlich – und eine echte Zeitreise.
Ursprünglich war das Haus Wohn- und Arbeitsort berühmter Künstler wie Suzanne Valadon, Maurice Utrillo und Auguste Renoir. Noch heute kannst du hier durch Valadons originales Atelier gehen – es wirkt, als hätte sie den Pinsel gerade erst zur Seite gelegt.
Was dich erwartet:
- Eine Dauerausstellung zur Geschichte Montmartres – mit alten Plakaten, Fotos, Theaterrequisiten und Gemälden
- Der Garten von Renoir, in dem er Bal du moulin de la Galette malte
- Der Blick auf den Weinberg von Montmartre
- Und: Das kleine, ruhige Café Renoir – perfekt für eine Pause im Grünen
→ Tickets kannst du im Vorfeld hier reservieren

#9 Musée de Cluny
🎟️ Tickets: hier reservieren oder mit dem Museums Pass sparen
Wenn dich das Mittelalter fasziniert oder du einfach mal ein ganz anderes Museum erleben willst, dann solltest du dir das Musée de Cluny ansehen – auch bekannt als das Nationalmuseum des Mittelalters.
Es liegt im Quartier Latin, direkt über den Ruinen eines antiken römischen Badehauses und in einem der letzten erhaltenen Stadthäuser aus dem 15. Jahrhundert. Schon das Gebäude selbst ist ein Erlebnis – man fühlt sich sofort ein paar Jahrhunderte zurückversetzt.
Die Sammlung umfasst über 23.000 Objekte: Skulpturen, Glasfenster, Handschriften, Alltagsgegenstände – und gibt einen spannenden Einblick in über 1.000 Jahre Geschichte.
Das absolute Highlight ist die Wandteppich-Serie „Die Dame mit dem Einhorn“ – sechs großformatige, farbintensive Tapisserien, die zu den bedeutendsten mittelalterlichen Textilien weltweit zählen. Ein Raum, in dem man automatisch langsamer wird.
Das Museum ist im Museumspass mit inbegriffen → hier buchen

#10 Cité de l’Architecture
🎟️ Tickets: hier reservieren oder mit dem Museums Pass sparen
Wenn du dich für Architektur, Stadtentwicklung oder einfach die Geschichte von Paris im Stadtbild interessierst, dann solltest du der Cité de l’Architecture et du Patrimoine einen Besuch abstatten.
Das Museum befindet sich im Palais de Chaillot im 16. Arrondissement – direkt gegenüber vom Eiffelturm. Und das Beste: Schon der Blick von der Terrasse vor dem Museum ist ein echtes Highlight.
Was dich erwartet: Der Fokus liegt auf der Architektur und Stadtplanung Frankreichs – mit besonderem Blick auf Paris. Du findest hier:
- Architekturmodelle
- Abgüsse berühmter Bauwerke
- Gemälde, Zeichnungen und Glasfenster
- Und spannende Einblicke, wie sich Städtebau und Architektur vom Mittelalter bis heute entwickelt haben
Die Dauerausstellungen zeigen Paris im Wandel – ergänzt durch wechselnde Sonderausstellungen. → Tickets kannst du vor Ort kaufen, hier oder mit dem Museums Pass einfach kostenlos reingehen.

#11 Musée du Quai Branly
🎟️ Tickets: hier reservieren oder mit dem Museums Pass sparen
Nach all den klassischen Museen in Paris kommt jetzt mal was ganz anderes: Das Musée du Quai Branly – Jacques Chirac zeigt Kunst und Kulturobjekte aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika.
Ein spannender Ort, der Dich weit über Europa hinausblicken lässt. Seit seiner Eröffnung 2006 zählt es zu den jüngeren Museen in Paris – und gehört für mich trotzdem zu den spannendsten.
Was Dich erwartet? Masken, Skulpturen, Textilien und Rituale aus aller Welt. Dazu moderne Medien, die viele Stücke in Bewegung bringen – mit Ton, Licht oder Film.
Das Gebäude selbst ist schon ein kleines Kunstwerk. Entworfen vom Architekten Jean Nouvel, wirkt es wie ein grünes Labyrinth – mit einem üppigen Garten, viel Glas und verschlungenen Wegen.
Und das Beste: Du bist nur ein paar Minuten vom Eiffelturm entfernt. Ideal also, wenn du beides verbinden willst – Kunst und Klassiker.
#12 Musée Jaquemart-André
🎟️ Tickets: hier reservieren
Das Musée Jacquemart-André ist anders als viele andere Museen in Paris – viel intimer und fast ein bisschen geheimnisvoll. Es befindet sich in einem eleganten Stadtpalais aus dem 19. Jahrhundert im 8. Arrondissement.
Und schon beim Betreten hat man eher das Gefühl, zu Besuch zu sein – nicht im klassischen Museumssinn, sondern eher bei jemandem zu Hause.
Denn genau das war es auch: das ehemalige Wohnhaus des reichen Bankerben Édouard André und seiner Frau Nélie Jacquemart. Die beiden waren leidenschaftliche Kunstsammler – und genau das spürt man in jedem Raum.
Was dich erwartet:
- Eine persönliche Sammlung aus Jahrhunderten, mit Fokus auf die italienische Renaissance
- Werke von Botticelli, Bellini, Uccello und Tiepolo
- Und ein echtes Highlight: der Wintergarten – mein persönlicher Lieblingsraum
Mein Tipp: Lade dir unbedingt den kostenlosen Audioguide herunter. Er ist wie eine Einladung zu einem der legendären Salons des Paares – mit Musik, Atmosphäre und persönlichen Geschichten. Ich fand das wunderbar charmant und stimmungsvoll.

#13 Palais de Tokyo
🎟️ Tickets: hier reservieren
Der Palais de Tokyo ist der Hotspot in Paris für zeitgenössische und moderne Kunst.
Die Galerie liegt direkt am Seine-Ufer im 16. Arrondissement und gehört zu den spannendsten Orten für aktuelle Kunstströmungen in der Stadt.
Seit der Eröffnung 2002 liegt der Fokus ganz klar auf der Gegenwart – und auf lebenden Künstler:innen. Hier wird nicht gesammelt, sondern experimentiert, hinterfragt und neu gedacht.
Was dich erwartet:
- Wechselnde Ausstellungen von zeitgenössischen Künstler:innen aus aller Welt
- Oft großformatige Installationen, Video-Art oder Performance
- Urban Art & Street Culture – besonders eindrucksvoll in den unterirdischen Etagen mit großflächigen Graffiti-Wandbildern

#14 Bourse de Commerce – Pinault Collection
🎟️ Tickets: hier reservieren
Eine der spannendsten neuen Adressen für zeitgenössische Kunst in Paris ist die Bourse de Commerce. Allein das Gebäude ist spektakulär – ein ehemaliger Getreidespeicher mit riesiger Glaskuppel mitten im Herzen der Stadt, nur wenige Schritte vom Louvre entfernt.
Seit Sommer 2021 ist hier die Collection Pinault zu Hause. Mehr als 10.000 Werke von über 400 Künstler:innen gehören zur Sammlung des französischen Unternehmers François Pinault, der mit dieser Galerie vor allem junge Talente fördern möchte.
Die Ausstellungen wechseln regelmäßig und sind jedes Mal aufs Neue eindrucksvoll inszeniert. Wenn du moderne Kunst magst (oder einfach Lust auf ein Museumserlebnis jenseits der klassischen Meister hast), dann solltest du dir die Pinault Collection unbedingt anschauen.
#15 Le Petit Palais
🎟️ Tickets: kostenlos, Reservierung nicht nötig
Der Petit Palais ist eines meiner absoluten Lieblingsmuseen in Paris. Und das liegt nicht nur an der Kunst, sondern auch am Gebäude selbst. Es wurde eigens als Ausstellungsgalerie für die Weltausstellung 1900 erbaut – und das spürt man bis heute.
Alles wirkt luftiger, offener und viel entspannter als in anderen Pariser Museen.
Auch die Sammlung selbst ist besonders: Ein wunderbar kuratierter Querschnitt durch die Pariser Museumswelt – mit Werken von Monet, Cézanne, Pissarro, Rodin, Rembrandt und mittelalterlicher Kunst. Sogar die Antike ist vertreten.
Im Inneren kannst du ganz leicht durch die Jahrhunderte wandern, während Highlights wie das monumentale „Les Halles“ von Léon Lhermitte oder das Porträt von Sarah Bernhardt für bleibende Eindrücke sorgen.
Das Beste? Die ständige Sammlung ist kostenlos zugänglich. Perfekt also für einen spontanen Besuch – oder eine kleine Pause im wunderschönen Innenhof mit Café. Ein echtes Juwel mitten in der Stadt.

#16 Centre Pompidou
🎟️ Tickets: Derzeit geschlossen aufgrund von Renovierung
Das Centre Pompidou gehört zu den ungewöhnlichsten Orten in Paris – allein das Gebäude ist ein Statement.
Die Rolltreppen, Rohre und Versorgungsleitungen verlaufen außen an der Fassade und sind farbig markiert. Von innen sieht man durch die verglasten Röhren auf die Stadt – wie in einem überdimensionalen Hamsterkäfig (aber das ist nur meine persönliche Assoziation).
Im Inneren befindet sich das Musée National d’Art Moderne, das größte Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Europa. Werke von Picasso, Matisse, Kandinsky, Duchamp und vielen anderen erwarten dich hier – auf einer Fläche, die wirklich beeindruckt.
Georges Pompidou, der damalige Präsident, wollte mit diesem Bau den Zugang zu Kunst und Wissen demokratisieren. Deshalb ist die große Bibliothek kostenlos nutzbar. Für die Ausstellungen brauchst du ein Ticket – oder eben den Museumspass.
Wenn du moderne Kunst liebst oder einfach Lust auf etwas ganz anderes hast: Das Centre Pompidou ist ein Erlebnis – architektonisch wie kulturell.

#17 Fondation Louis Vuitton
🎟️ Tickets: Hier buchen
Beim Namen Louis Vuitton denkst du vielleicht zuerst an Handtaschen – aber die wirst du hier nicht finden. Die Fondation Louis Vuitton ist ein Museum für moderne Kunst – und gleichzeitig eines der architektonisch spannendsten Gebäude in ganz Paris.
Entworfen wurde das Haus vom Stararchitekten Frank Gehry – vielleicht kennst du ihn vom Guggenheim-Museum in Bilbao oder dem Jay Pritzker Pavilion in Chicago.
Auch in Paris hat er etwas ganz Besonderes geschaffen: ein Bauwerk aus Glas, Stahl und Holz, das aussieht wie eine riesige gläserne Wolke oder ein schwebendes Schiff.
Was dich erwartet:
- Wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst
- 11 Galerieräume auf über 11.000 m²
- Große Terrassen mit Blick auf Paris
- Ein kleiner Wasserfall & viele architektonische Details zum Staunen
- Und direkt daneben: der Jardin d’Acclimatation, ein historischer Park mit Freizeitangeboten – ideal auch, wenn du mit Kindern in Paris bist
Mein Tipp: Plane etwas mehr Zeit ein – das Museum ist nicht nur riesig, sondern liegt auch etwas außerhalb im Bois de Boulogne. Der Besuch lässt sich perfekt mit einem Spaziergang im Park verbinden.
#18 Albert-Kahn-Museum
🎟️ Tickets: Hier reservieren, oder vor Ort kaufen
Das Albert-Kahn-Museum ist einer dieser Orte, die kaum jemand auf dem Schirm hat – und genau deshalb so besonders sind.
Es liegt zwar nicht direkt im Zentrum von Paris, aber mit der Metro bist du in 20 Minuten dort. Und glaub mir: Der kleine Ausflug lohnt sich.
Im Inneren findest du die beeindruckende Sammlung „Archives de la Planète“ – über 72.000 Farbfotografien aus über 50 Ländern, aufgenommen zwischen 1908 und 1931. In einer Zeit, in der fast alle Fotos noch schwarz-weiß waren, hat Albert Kahn mithilfe des Autochrom-Verfahrens den Alltag dieser Welt in Farbe festgehalten.
Draußen wartet ein Gartenparadies auf dich – mit japanischem Garten, Waldstücken, französischer Anlage, Rosengarten und Orangerie. Ich liebe es hier besonders im Frühling oder Herbst. Und ehrlich: Das ist einer der friedlichsten Orte, die ich in Paris kenne.
Ein echter Geheimtipp – vor allem, wenn du Gärten und Geschichte magst.

Besuchertipps für die Museen in Paris
Damit dein Museumsbesuch in Paris entspannt und reibungslos abläuft, kommen hier meine wichtigsten Tipps – basierend auf vielen eigenen Erfahrungen (und einigen Warteschlangen, die ich gern vermieden hätte):
#1 Lege dir vorab den Paris Museum Pass zu
→ Hier kannst du den Pass bestellen
- Der Museumspass ist der unkomplizierteste und günstigste Weg, wenn du mehrere Museen besuchen willst.
- Eine Übersicht aller teilnehmenden Museen findest du hier
- freien Eintritt ohne Anstehen zu über 60 Museen und Denkmälern
- Der Pass lohnt sich oft schon ab dem 5. Besuch
#2 Plane und reserviere deine Museumsbesuche im Voraus
Bei einigen Museen brauchst du ein festes Zeitfenster – auch mit Museumspass.
Egal ob du ein Einzelticket kaufst oder den Pass nutzt: Reserviere rechtzeitig, sonst stehst du womöglich vor verschlossenen Türen.
Tipp: Wenn bei der Reservierung eine Museumspassnummer abgefragt wird und du sie noch nicht hast, gib einfach eine beliebige Zahl ein. Das funktioniert bei fast allen Museen problemlos.

#3 Hast du freien Eintritt?
→ Erkundige Dich vorab, ob Du Anspruch auf freien Eintritt für spezielle Kunstmuseen in Paris hast
Paris ist eine teure Stadt. Die gute Nachricht aber ist, dass sie auch sehr großzügig beim Gewähren von freiem Eintritt zu kulturellen Stätten ist. Viele Museen sind kostenlos.
In der Regel kannst Du viele nationale Museen und Denkmäler kostenlos besuchen, falls einer der folgenden Punkte auf die zutrifft:
- Personen unter 18 Jahren
- Mitglieder der EU bis zum Alter von 26 Jahren
- Außerdem bieten viele Museen in Paris an bestimmten Tagen im Monat freien Eintritt an. Das ist oft der erste Sonntag im Monat, kann jedoch variieren. Am besten informierst Du Dich auf der Website des jeweiligen Museums.
Fazit: Kunst in Paris entdecken – ganz in deinem Tempo
Paris ist und bleibt eine der spannendsten Städte der Welt, wenn es um Kunst geht. Ob du dich für klassische Meister, moderne Werke oder experimentelle Installationen interessierst – hier findest du alles.
Mit der richtigen Planung und vielleicht dem Museumspass in der Tasche kannst du viele der besten Museen entspannt entdecken – ganz ohne Stress und langes Anstehen.
Mein Tipp: Überfordere dich nicht. Du musst nicht alles sehen. Such dir einfach die Museen aus, die dich wirklich interessieren – und nimm dir die Zeit, auch mal stehen zu bleiben, hinzuschauen oder einfach nur durchzuatmen.
Denn Kunst in Paris zu erleben, heißt auch: sich treiben lassen, staunen und genießen.
à bientôt,


Ich lebe seit 2006 in Paris und freue mich, dir meine Wahlheimat zeigen zu dürfen.
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