Das Musée de la Libération de Paris ist eines der neueren Museen der Stadt und beleuchtet die Geschichte des französischen Widerstands im Zweiten Weltkrieg sowie die Befreiung von Paris.
Anschaulich erzählt wird diese Epoche durch die beeindruckenden Biografien von Général Leclerc und Jean Moulin, die trotz ihrer sehr verschiedenen Biografien maßgeblich zur Befreiung beigetragen haben.
Für mich gehört das Museum zu den besten Museen in Paris. Es ist modern, spannend und klug konzipiert.
Ich war schon mehrfach dort und entdecke jedes Mal etwas Neues. In diesem Artikel nehme ich dich mit und zeige dir, was dich erwartet – von faszinierenden Ausstellungen bis hin zu einem Besuch des geheimen Bunkers, von wo aus der Widerstand koordiniert wurde.

Salut, ich bin Lena – Ich lebe seit 2006 in Paris und freue mich, dir meine Wahlheimat zeigen zu dürfen🩷
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💡Kurz & Knapp
➤ Das Musée de la Libération de Paris widmet sich der Geschichte des französischen Widerstands und der Befreiung von Paris im Zweiten Weltkrieg.
➤ Anfahrt: Métro Linien 4 und 6 oder RER B bis Place Denfert-Rochereau
➤ Öffnungszeiten: Di bis So, 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass: 17:30 Uhr)
➤ Eintritt frei
➤ kostenlose App für deutschsprachige Führung (hier runterladen)
Worum geht es in dem Museum?
Das Museum erzählt die Geschichte des französischen Widerstands in Paris während des Zweiten Weltkriegs. Anschaulich wird diese Zeit dadurch, dass du als Besucher den Biografien von Jean Moulin und Général Leclerc folgst. Ihre persönlichen Schicksale führen dich durch die wichtigsten Momente der Résistance und der Befreiung von Paris.
Jean Moulin
Jean Moulin war ein zentraler Anführer der Résistance und ist bis heute ein Symbol für den Mut und die Entschlossenheit des französischen Widerstands.
Als erster Präsident des Nationalrats der Résistance vereinte er die zersplitterten Widerstandsgruppen in Frankreich und machte sie so zu einer schlagkräftigen Einheit gegen die deutsche Besatzung.
Moulin wurde von den Nazis gefangen genommen, brutal gefoltert und starb schließlich auf dem Weg nach Deutschland. Sein Vermächtnis als eine der herausragenden Figuren des Widerstands lebt im Museum weiter.

Général Leclerc
Mit vollem Namen Philippe Leclerc de Hauteclocque, war er einer der führenden Generäle der Freien französischen Truppen.
Er führte seine Division durch die Schlacht um die Normandie und spielte eine Schlüsselrolle bei der Befreiung von Paris im August 1944.
Sein strategisches Geschick und sein unerschütterlicher Wille, die französische Hauptstadt zurückzuerobern, machten ihn zu einer nationalen Ikone.
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Der Bunker unter dem Museum
Die Wahl des Standorts ist kein Zufall: In den letzten Wochen vor der Befreiung von Paris arbeitete die Résistance aus einem unterirdischen Bunker heraus. Dieser liegt etwa 100 Stufen unter dem Place Denfert-Rochereau und diente als Schaltzentrale mit Telefonleitungen und Notstromaggregaten.
Heute kannst du diesen historischen Ort besuchen und die Geschichte lebendig werden lassen. Vor allem, weil du den Bunker mit Virtual Reality Brillen betreten kannst, und dein Besuch zu einem immersiven Erlebnis wird.
Tipp: Melde dich direkt am Empfang für die kostenlose Bunkerführung an, denn die Plätze sind begrenzt.


Praktische Infos
- Adresse: 4, Avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy, 75014 Paris
- Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass: 17:30 Uhr)
- Eintritt: Kostenlos für Museum und Bunker (für den Bunker musst du dich vor Ort anmelden).
- Anfahrt: Métro Linien 4 und 6 oder RER B bis Place Denfert-Rochereau.
Plane etwa 1,5 bis 2 Stunden ein, um das Museum und den Bunker zu erkunden.
Tipp: Lade dir vor deinem Besuch die kostenlose Besucherapp auf dein Smartphone. Die Ausstellungstücke sind nur auf Englisch und Französisch beschriftet, aber über die App kannst du auf die Inhalte auch auf Deutsch zugreifen.

Mein Fazit
Das Musée de la Libération de Paris ist eines der spannendsten und zugleich zugänglichsten Museen der Stadt. Es verbindet persönliche Geschichten von Jean Moulin und Général Leclerc mit den großen historischen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs.
Die Ausstellungen sind modern, gut durchdacht und machen die Geschichte greifbar – besonders durch den Bunker, der ein echtes Highlight ist.
Für mich gehört es zu den Museen, die man in Paris nicht verpassen sollte. Der Eintritt ist kostenlos, es ist weniger überlaufen als andere Sehenswürdigkeiten und trotzdem unglaublich eindrucksvoll.
Wenn du dich für Geschichte interessierst – oder einfach nach einer besonderen Aktivität in Paris suchst – solltest du dir dieses Museum unbedingt ansehen.
Kombiniere den Besuch mit einem Abstecher in die Katakomben oder die Rue Daguerre und tauche in eine spannende, oft übersehene Seite von Paris ein.
à bientôt,


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