Der Triumphbogen in Paris ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Ob als Monument am Ende der Champs-Élysées, inmitten des chaotischsten Kreisverkehrs der Stadt oder verhüllt von Christo wie einst der Deutsche Reichstag – er fällt auf.
Der Arc de Triomphe, wie er eigentlich heißt, gehört ohne Frage zu den Top 5 Pariser Sehenswürdigkeiten und verdient deine Aufmerksamkeit.
Natürlich kannst du ihn gratis von unten bestaunen. Aber den Blick von seiner Dachterrasse solltest du dir nicht entgehen lassen. Dort oben wartet einer der offensten und schönsten Aussichtspunkte in Paris – mit dem Eiffelturm direkt im Bild und den großen Boulevards zu deinen Füßen.

Salut, ich bin Lena – Ich lebe seit 2006 in Paris und freue mich, dir meine Wahlheimat zeigen zu dürfen🩷
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Kurz & Knapp
➤ Öffnungszeiten: täglich 10 – 23 Uhr (22:30 im Winter)
➤ Geschlossen: 1.Jan & 25. Dez, 1. & 8. Mai, 14. Juli, 11. Nov Vormittags
➤ Metro Station: Charles-de-Gaulle-Etoile, Linie 1, 2 & 6
➤ Tickets: unter 26 kostenlos, ansonsten z.B. hier reservieren
In diesem Artikel erfährst du, wie du den Triumphbogen am besten besichtigst und was dabei wichtig ist. Dazu gibt’s praktische Tipps, die deinen Besuch einfacher und schöner machen.
Und im letzten Abschnitt habe ich noch ein paar überraschende Fakten für dich – Details, die den Triumphbogen in einem ganz neuen Licht zeigen. Los geht’s.
Praktische Tipps für deinen Besuch des Triumphbogens
Ein Besuch beim Arc de Triomphe ist unkompliziert, ein paar Dinge solltest du aber wissen. Plane genug Zeit ein, vor allem wenn du auch auf die Dachterrasse möchtest.
Kaufe dein Ticket nach Möglichkeit vorab, so sparst du dir Wartezeit. Und nimm dir einen Moment, um die Details am Monument von unten zu betrachten – viele Besucher eilen daran einfach vorbei.
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→ Spare Zeit und Stress: reserviere deine Tickets schon von Zuhause aus
Wenn du schon ein wenig in deine Paris Reise-Planung eingetaucht bist, überrascht dich mein Rat sicher nicht: Kümmere dich früh um Tickets für die Dachterrasse des Triumphbogens.
Vor Ort kannst du zwar auch kaufen, aber die Wartezeit … puh. Und gerade bei einem Städtetrip ist Zeit das Wertvollste.
Darum: Buche dein Ticket am besten vorab, ganz entspannt von Zuhause. Reserviere hier → Arc de Triomphe – Tickets oft sogar mit kostenloser Stornierungsmöglichkeit.
Keine Sorge, du bleibst trotzdem flexibel. Denn die Tickets sind zwar datiert, aber nicht für eine feste Uhrzeit reserviert. Du kannst sie also irgendwann an dem von dir festgelegten Tag einlösen.
Du kannst auch jetzt reservieren und erst später bezahlen, ganz wie es dir lieber ist. Schau am besten gleich hier nach den verfügbaren Buchungsoptionen für den Triumphbogen.

So wirst du nicht überfahren
Ok, die Überschrift hört sich etwas schräg an, aber abwegig ist es nicht. Der Triumphbogen steht nämlich am Kopfe der Champs-Élysées, und zwar genau in der Mitte des verrücktesten Kreisverkehrs Paris. Vielleicht sogar Europas.
Und ja, ich sehe es immer wieder: Besucher, die versuchen, zu Fuß die Fahrbahn zu überqueren. Das ist nicht nur gefährlich, sondern bringt auch die Autofahrer in Schieflage, die plötzlich stark abbremsen müssen.
Versuche also bitte nie, den Kreisverkehr zu Fuß zu überqueren, denn das musst du gar nicht: Nutze die Unterführung.
An der West- und Ostseite des Kreisverkehrs gibt es nämlich eine Unterführung, durch die du sicher und zuverlässig zu dem Platz gelangst, auf dem der Pariser Triumphbogen steht.
Den Eingang der Unterführung findest du direkt am Ausgang der Metrostation, Ecke Champs-Élysées und Place Charles de Gaulle. Dort, wo auch die Bushaltestelle des Hop-on-Hop-off Busses ist.

Wie kommst du auf den Triumphbogen?
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Neben seiner beeindruckenden Architektur ist der Triumphbogen auch einer der schönsten Aussichtspunkte von Paris.
Doch wie kommst du auf die Dachterrasse? Gleich vorweg: Es wird sportlich. Der Arc de Triomphe hat zwar einen Aufzug, aber den darfst du nur mit triftigem Grund nutzen. Für alle anderen führt eine enge Wendeltreppe nach oben – 284 Stufen bis ganz hinauf.
Schwangere und Menschen mit Behinderung können den Aufzug auf Anfrage selbstverständlich nutzen. Einen Kinderwagen musst du allerdings unten lassen, und auch großes Gepäck ist nicht erlaubt.

Was ist das Besondere am Triumphbogen Paris?
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Die Aussicht von der Dachterrasse ist fantastisch – das wissen wir schon. Aber der Arc de Triomphe hat noch weit mehr zu bieten.
Der Koloss am Ende der Champs-Élysées steckt voller spannender Geschichten, überraschender Details und ein paar ziemlich kurioser Anekdoten.
Hier habe ich 8 besondere Fakten über den Triumphbogen für dich zusammengestellt.
#1 Das Grab des Unbekannten Soldaten
Direkt unter dem Triumphbogen liegt das Grab des Unbekannten Soldaten. Es wurde 1921 hinzugefügt und erinnert stellvertretend an die vielen Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Hier brennt eine ewige Flamme, die jeden Abend um 18:30 Uhr neu entzündet wird – ein stiller, bewegender Moment mitten im Verkehrstrubel.

#2 Der Arc de Triomphe wurde von Napoleon gebaut
Genau genommen hat Napoleon Bonaparte den Triumphbogen zwar in Auftrag gegeben, selbst gesehen hat er ihn aber nie. Der Bau dauerte ganze 30 Jahre – Napoleon starb lange vor der Fertigstellung.
Beeindruckt vom Römischen Reich, besonders von Cäsar, suchte er nach einem Denkmal für seine militärischen Erfolge. Als Vorlage diente ihm der Titusbogen in Rom. Nur eben in Napoleons Dimensionen: dreimal so groß.
Kleine Anekdote am Rande: Der Bau begann an Napoleons 37. Geburtstag. In gewisser Weise hat er sich den Triumphbogen also selbst zum Geburtstag geschenkt.
#3 Er wäre beinahe ein Elefant geworden
Ja, du liest richtig: Ein Elefant. Einer der Favoriten für Napoleons Denkmal war tatsächlich ein gigantischer Elefant aus Stein.
Umgesetzt wurde die Idee nie – nicht etwa, weil sie absolut lächerlich war, sondern schlicht, weil das Projekt zu teuer geworden wäre.

#4 Die Säulen der französischen Geschichte
An den vier Pfeilern des Triumphbogens findest du monumentale Skulpturen. Jede von ihnen zeigt einen Schlüsselmoment der französischen Geschichte:
- Auszug der Freiwilligen 1792 – besser bekannt als „La Marseillaise“. Ein Symbol für den Beginn der Französischen Republik.
- Der Triumph Napoleons 1810 – dargestellt durch seine Krönung durch die Siegesgöttin Victoria. Wenn schon, denn schon.
- Die Resistance 1814 – eine Hommage an den französischen Widerstand.
- Frieden 1815 – erinnert an den Zweiten Pariser Frieden.
#5 Der Triumphbogen wurde verhüllt
Im September 2021 war der Triumphbogen plötzlich nicht mehr zu sehen – er war komplett verhüllt. Dahinter steckte das Künstlerduo Christo und Jeanne-Claude.
Schon 1985 hatten sie die Pont Neuf in Paris eingepackt, 1995 den Reichstag in Berlin. Der Arc de Triomphe war ihr letztes großes Projekt.

Die Idee dazu entstand bereits 1961. Doch erst 60 Jahre später wurde sie Wirklichkeit. Wegen Covid-19 musste das Vorhaben tragischerweise verschoben werden, und Christo starb leider, bevor er die Verwirklichung miterleben konnte.
Das Projekt sorgte für Diskussionen – aber auch für Begeisterung. Für mich war es beeindruckend, den vertrauten Triumphbogen so völlig verändert mit eigenen Augen zu sehen.
#6 Er ist Teil der historischen Achse
Die historische Achse in Paris ist eine Sichtlinie, die an der Pyramide des Louvre beginnt und am Grande Arche de la Défense endet.
Sie verläuft fast schnurgerade über den Tuileriengarten, den Place de la Concorde und die Champs-Élysées – bis hin zum Triumphbogen.
Ihre Ursprünge reichen ins 16. Jahrhundert zurück, als Caterina de’ Medici den Tuileriengarten anlegen ließ.

#7 Symbolik, so weit das Auge reicht
Schaust du dir den Triumphbogen genauer an, wirst du sehen: Kein Zentimeter des Kalksteinmonuments ist ungestaltet.
Überall findest du Gravuren, Reliefs und Skulpturen. Vor allem die Namen gefallener und erfolgreicher Generäle der Napoleonischen Kriege, dazu Schlachten, Siege und Szenen aus Napoleons Feldzügen.
Heute wirkt es fast abstrakt, aber der Triumphbogen war ursprünglich ein reines Monument militärischer Erfolge und Eroberungen.
Entworfen wurde er übrigens von Jean Chalgrin – derselbe Architekt, der auch die Kirche Saint-Sulpice und Teile des Palais du Luxembourg plante.

Abschließende Worte
Der Triumphbogen ist mehr als nur ein Fotospot am Ende der Champs-Élysées. Er erzählt von Geschichte, Ruhm und Verlust – und schenkt dir gleichzeitig einen der schönsten Blicke auf Paris.
Ob du die 284 Stufen bis zur Dachterrasse meisterst oder ihn einfach von unten bewunderst: Der Arc de Triomphe gehört zu den Orten, die man einmal bewusst erlebt haben sollte.
Plane dir ein wenig Zeit dafür ein – und lass dich überraschen, wie viel mehr er zu bieten hat, als man auf den ersten Blick denkt.
Und falls du es nicht bis auf die Dachterrasse schaffst: Kein Problem. Schon von außen ist der Arc de Triomphe absolut sehenswert, und der Platz rundherum ist frei zugänglich.
à bientôt,


Ich lebe seit 2006 in Paris und freue mich, dir meine Wahlheimat zeigen zu dürfen.
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