Space Invader in Paris: Wenn du schon mal in Paris warst, dann sind dir bestimmt die vielen bunten Mosaike aufgefallen, die du überall in der Stadt finden kannst.
Diese verpixelten kleinen Figuren, das sind Space Invaders. Und auch wenn sie so ein gewohnter Anblick im Pariser Stadtbild sind, wissen viele gar nicht, was sie da sehen.
Die Space Invader sind überall: versteckt in Straßenecken, auf Brücken und sogar an berühmten Monumenten wie dem Eiffelturm. Und seit Jahren bin ich diesen kleinen Kunstwerken verfallen.

Salut, ich bin Lena – Ich lebe seit 2006 in Paris und freue mich, dir meine Wahlheimat zeigen zu dürfen🩷
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Die Suche nach immer neuen Werken ist meine liebste Art geworden, Paris zu erkunden. Es macht einfach Spass und es ist ein echter Geheimtipp für alle, die eine alternative Art und Weise suchen, Paris zu entdecken.
Mit über 1.400 Mosaiken, die in der ganzen Stadt verteilt sind, fühlt sich jede Entdeckung wie ein kleiner Sieg an.
Hast du die Pixelkunstwerke schon einmal gesehen und dich gefragt hast: Was ist das? Wer hat sie gemacht? Warum sind sie hier? – bist du nicht allein.
Hier ist die Geschichte hinter diesem faszinierenden, weltweiten Street-Art-Projekt und warum es Menschen wie mich rund um den Globus begeistert.
Der Anfang: Die erste Space Invasion
Das erste Space Invader-Mosaik tauchte 1998 in Paris auf. Der geheimnisvolle Künstler, bekannt als „Invader“, ließ sich von den Figuren des Videospiels Space Invaders aus dem Jahr 1978 inspirieren.
Für viele, die wie ich in den 80er- oder 90er-Jahren aufgewachsen sind, weckt dieses Design nostalgische Erinnerungen an die Anfänge der Arcade-Spiele mit ihren sperrigen Grafiken.
Doch anders als bei den meisten Street-Art-Werken sind diese Stücke weder gemalt noch gesprüht. Invader fertigt sie aus kleinen, bunten Fliesen, die zu Mosaiken angeordnet werden.
Jedes dieser „Invasionen“ wird sorgfältig dokumentiert und katalogisiert.

Invader: Der geheimnisvolle Künstler
Eine der interessantesten Aspekte des Space Invader-Projekts ist, dass niemand weiß, wer Invader eigentlich ist. Unter seinem Pseudonym bleibt er trotz wachsender Bekanntheit anonym.
Was wir wissen: Invader ist ein klassisch ausgebildeter Künstler, der es seit über 25 Jahren schafft, anonym zu bleiben. Und kaum eine Woche vergeht, ohne dass er irgendwo auf der Welt ein neues Space Invader-Kunstwerk installiert.
Er hat zwar ein kleines Team, arbeitet aber im Wesentlichen allein.

Wie Invader Paris – und die Welt – eroberte
Invader beschränkt sich nicht nur auf Paris. Während die meisten seiner Werke zwar hier zu finden sind, ist seine Reichweite global. Im Laufe der Jahre hat er mehr als 80 Städte in über 30 Ländern „infiltriert“.
Du findest seine Werke in New York, Tokio, Kathmandu, Los Angeles, unter Wasser in der Bucht von Cancún in Mexiko und sogar im Weltall auf der Internationalen Raumstation (ISS).
Invaders Projekt ist eine Mischung aus Kunst, Schatzsuche und urbaner Intervention. Jedes Mosaik wird strategisch platziert, meist ohne Genehmigung, und fügt sich in die Architektur der Städte weltweit ein.
Manche sind klein und leicht zu übersehen, während andere – vor allem neuere Werke – riesig sein können.


Die Flash Invader App: Interaktive Schatzsuche
Ich bin den kleinen Mosaiken regelrecht verfallen und ich kann dir sagen: Es macht süchtig. Es begann ganz harmlos – ich entdeckte zufällig ein paar Space Invader bei Spaziergängen durch Paris oder beim Sightseeing.
Doch seit ich von der Flash Invader App erfahren habe, mache mich oft ganz aktiv auf die Suche. Mittlerweile plane ich sogar ganze Fahrradrouten durch Paris, um möglichst viele Invader zu entdecken.
Die App ist quasi ein Sammelalbum, das von Invader selbst entwickelt wurde. Es ist kinderleicht. Alles, was du brauchst, ist ein Smartphone und eine Internetverbindung. Und das Beste: es ist kostenlos und ein echter Spartipp für Paris.

Sobald du einen Invader gefunden hast, öffnest du die App und scannst ihn. Fertig. Er wird zu deiner persönlichen Sammlung hinzugefügt – inklusive Punktestand.
Paris mit neuen Augen sehen
Seit ich angefangen habe, diese Invader zu sammeln, nehme ich meine Umgebung tatsächlich komplett anders wahr.
Ich laufe nicht mehr einfach von A nach B – ich scanne ständig die Gegend, schaue mich um und entdecke so immer wieder Neues.
Nicht nur Street-Art, sondern auch kleine Details an Gebäuden, originelle Dekorationen oder auch versteckte Highlights. Paris ist voller versteckter Schätze, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.
Tipp: Diese Schatzsuche ist auch eine tolle Aktivität für Kinder und Teenager. Vielleicht helfen dir diese Guides weiter:
- Paris mit Teenagern: 25+ tolle Tipps & Aktivitäten
- Paris mit Kindern: 24 tolle Aktivitäten für einen gelungenen Urlaub
Es gibt eine ganze Community von „Flashern“ wie mich, die ständig auf der Suche nach neuen Mosaiken sind.
Sobald Invader auf Facebook oder Instagram einen neuen Invader ankündigt, sind viele sofort unterwegs, um ihn als Erste zu finden.

Kleiner Fun Fact: In Paris allein habe ich mittlerweile über 500 Invader gescannt. Aber meine Sammlung geht über eine Stadt hinaus: Ich habe auch schon Invader in New York, Amsterdam und Tokio entdeckt.
Fazit: Space Invaders
Space Invaders machen Spaß, sind originell und helfen dir dabei, Paris noch einmal ganz anders wahrzunehmen.
Das nächste Mal, wenn du durch Paris schlenderst, schau nach oben – vielleicht entdeckst du einen neuen Invader. Und wer weiß? Vielleicht beginnt damit deine eigene Sucht.
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à bientôt,


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